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Newsletter Oktober 2011

Vorschläge für Kohäsionspolitik eingereicht

Die EU-Kommission plant klarere Regeln bei der Regionalförderung

Die Kommission hat kürzlich Vorschläge für die europäische Kohäsionspolitik ab 2014 eingereicht. Diese beinhalten die Verknüpfung der Regionalförderung mit klaren Zielen. Belohnungen werden an die Regionen gehen, die bei der Erreichung der Ziele am besten abschneiden. Des Weiteren sollen fünf europäische Fonds mit einem vereinfachten Regelwerk ausgestattet und eine neue Förderkategorie für die Regionalförderung geschaffen werden. Die so genannten „Übergangsregionen“ mit einem Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt zwischen 75 und 90 Prozent des EU-Durchschnitts werden ab 2014 keine Regionalförderung mehr erhalten.

Die EU-Kommission gibt an, dass es wichtig ist, die Kohäsionspolitik zu einem Motor für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit zu machen. Dabei sollen die Menschen im Vordergrund stehen, die von den politischen Konzepten durch neue Arbeitsplätze profitieren.
Ziel der Kommission ist die Annahme der Vorschläge bis Ende 2012, damit die Programme 2014 anlaufen können.
Detaillierte Informationen (in englischer Sprache) gibt es hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 06.10.2011

Deutschland profitiert von EU-Förderung

Rund 12 Milliarden Euro wurden in Arbeitsplätze investiert

Aus der Vorstellung des jährlichen Finanzberichts geht hervor, dass Deutschland, neben Frankreich und Spanien, von der EU-Förderung profitiert hat. 11,8 Milliarden Euro wurden hier in die Schaffung von Arbeitplätzen investiert. Allein durch Innovationsprojekte wurden so 338 310 Arbeitsstellen geschaffen. 300 Millionen Euro wurden für Kontrollen an den Außengrenzen und die Freizügigkeit innerhalb der EU investiert.
Der Finanzbericht (in englischer Sprache) kann hier eingesehen werden.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 30.09.2011 

Die Kommission fordert zu bewusstem Konsumverhalten auf

Eine neue Kampagne soll über Ressourcenschutz informieren

Die Kommission regt mit der Kampagne „Generation Awake. Your choices make a world of difference!" Verbraucher dazu an, mehr auf das eigene Konsumverhalten zu achten. Mit einem Videoclip und auf Webseiten informiert die Kommission darüber, wie bereits die einmonatige Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel oder das Einsparen von Wasser helfen kann, die Ressourcen unseres Planeten zu schützen.
Die Kampagne wird europaweit stattfinden. Die Eröffnung findet in Polen statt. Weitere Auftaktveranstaltungen werden in der Tschechischen Republik, Ungarn und dem Vereinigten Königreich abgehalten.
Weiterführende Informationen zu der Kampagne erhalten Sie im Internet.

Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 17.10.2011

Handelsbarrieren nehmen weltweit zu

G20-Staaten führen mehr restriktive Maßnahmen zur Handelsbeschränkung ein

Der achte veröffentlichte Bericht der EU-Kommission über weltweite Handelsbarrieren zeigt, dass diese seit Ausbruch der Wirtschaftskrise in den G20-Staaten zugenommen haben. Insgesamt gehen aus dem Bericht 424 Handelsbeschränkungen hervor, 131 mehr als noch vor einem Jahr.
Die Kommission sieht in dem Protektionismus eine große Bedrohung für die wirtschaftliche Erholung und will sich weiter für einen Abbau der Handelshemmnisse stark machen.
30 Handelspartner, darunter die G20, Algerien, Belarus und Pakistan, wurden für den Bericht auf Handelsbarrieren untersucht.
Bis 2013 sollen die Beschränkungen der teilnehmenden Länder abgebaut werden.
Den vollständigen Bericht (in englischer Sprache) können Sie hier einsehen.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 19.10.2011

Die EU-Kommission schlägt ein gemeinsames europäisches Kaufrecht vor

Grenzübergreifende Einkäufe sollen künftig einfacher werden

Die Europäische Kommission hat in Brüssel ein „Gemeinsames Europäisches Kaufrecht“ vorgeschlagen, dass Verbraucher beim grenzübergreifenden Einkauf besser schützen soll. Diese werden die Wahl haben zwischen den jeweiligen nationalen Gesetzen oder dem neuen europäischen Recht. Vor allem kleine Unternehmen sollen davon profitieren, da ihnen jährlich mindestens 26 Milliarden Euro im EU-Binnenhandel verloren gehen. Auch Verbraucher sollen vielfältigere Angebote zu günstigeren Preisen erhalten. Außerdem stellt das gemeinsame Europäische Kaufrecht ein Gütezeichen dar, das beim Kauf fehlerhafter Produkte Möglichkeiten wie Umtausch oder Reparatur bietet.
Die Kommission sieht in dem Gemeinsamen Kaufrecht einen wichtigen Motor für das Wirtschaftswachstum. Unternehmen bekommen so die Möglichkeit auf neuen Märkten tätig zu werden und Verbraucher erhalten eindeutige Kaufvorteile.
Ein ausführliches Memo zu diesem Thema gibt es hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 11.10.2011

Neue Vorschriften für den Handel mit Strom und Gas

Wettbewerbsverzerrung soll künftig verhindert werden

Die EU hat neue Vorschriften für den Großhandel mit Strom und Gas verabschiedet und plant so den Insiderhandel zu verhindern. Ende dieses Jahres soll die neue Vorschrift in Kraft treten und Verbraucher sowie Unternehmen vor höheren Energiepreisen schützen. Die nationalen Behörden der Mitgliedsstaaten werden künftig Sanktionen einführen um Manipulationen auf dem Markt zu verhindern.
Die Kommission gibt an, dass die neuen Handelvorschriften zur Schaffung fairer Energiepreisen beitragen werden. Zudem wird die Markttransparenz verbessert und somit das Vertrauen der Verbraucher gestärkt.
Weitere Details finden Sie hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 10.10.2011

Die Kommission unterstützt EU-Beitrittsverhandlungen mit Serbien und Montenegro

Balkanstaaten werden zu weiteren Reformen aufgefordert

Aus dem jährlichen Fortschrittsbericht zu den Kandidatenländern für den EU-Beitritt  geht hervor, dass die Kommission Serbien und Montenegro als Beitrittskandidaten empfiehlt. An die Aufnahme der Beitrittsverhandlungen mit Serbien ist die Bedingung geknüpft Vermittlungsgespräche mit dem Kosovo wiederaufzunehmen. Außerdem werden alle Balkanstaaten dazu aufgefordert ihre Reformen weiter voranzutreiben und die Pressefreiheit zu beachten.
Kritisch steht die Kommission der Entwicklung in der Türkei gegenüber. Aus dem Bericht geht hervor, dass sie zu wenig Fortschritte in Bezug auf Grundrechte und Meinungsfreiheit vorweisen kann. Auch die Haltung der Türkei in Bezug auf die Zypern-Frage wird stark kritisiert.
Einen Bericht dazu (in englischer Sprache) findet sich hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 12.10.2011

Neue Geschäftspartner - finden statt suchen

Internationale Kooperationsgesuche von Unternehmen

Im Folgenden veröffentlichen wir einige aktuelle Kooperationsprofile von europäischen Unternehmen, die auf der Suche nach deutschen Geschäftspartnern sind.

Kooperationsgesuche September 2011 (PDF-Datei)

Weitere Kooperationsprofile finden Sie hier.

Wenn Sie ausführlichere Informationen zu den Unternehmen sowie die Kontaktdaten benötigen, oder selbst ein Kooperationsgesuch aufgeben wollen, schreiben Sie uns:

Marie-Theres Kraienhorst
Email: mk(at)zenit.de

Auf internationalen Kooperationsbörsen Geschäfts- und Technologiepartner finden

Über NRW.Europa besteht die Möglichkeit, auf folgenden internationalen Messen im Rahmen von Kooperationsbörsen geeignete Geschäftspartner für technologische Zusammenarbeit oder auch für den Vertrieb zu finden:

17./18. November 2011
Kooperationsbörse Medizintechnik auf der MEDICA in Düsseldorf
Weitere Informationen...

22.-25. November 2011
Gemeinschaftsstand und Kooperationsbörse Umwelttechnologien auf der POLEKO in Poznan, Polen
Weitere Informationen...

1. Dezember 2011
Kooperationsbörse Umweltschutztechnik auf der Pollutec, Paris
Weitere Informationen...

 

 

Weitere aktuelle Hinweise auf Veranstaltungen und Kooperationsbörsen finden Sie hier.

Kontakt bei ZENIT:
Marie-Theres Kraienhorst
Telefon: 0208/ 30004-21
Email: mk(at)zenit.de

Veranstaltungshinweise

8. November 2011
Workshop "Innovationsmanagement in der Praxis"
Veranstaltungsort: ZENIT GmbH, Mülheim an der Ruhr
Weitere Informationen...

21. November 2011
Kooperationsgespräche und Fördermöglichkeiten - Umweltschutz in NRW"
Veranstaltungsort: ZENIT GmbH, Mülheim an der Ruhr
Weitere Informationen...


Weitere aktuelle Hinweise auf Veranstaltungen und Kooperationsbörsen...

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