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Newsletter April 2011

Aktueller Binnenmarktanzeiger veröffentlicht

EU-Mitgliedsstaaten erfüllen knapp Vorgabe für umgesetzte Richtlinien

Europaweit wurden 0,9 Prozent aller Richtlinien noch nicht fristgerecht umgesetzt, wie aus dem aktuellen Binnenmarktanzeiger hervorgeht. Damit erfüllen die Mitgliedsstaaten nur knapp die 2007 beschlossene Vorgabe von einem Prozent. Deutschland befindet sich mit einem Prozent nicht umgesetzter Richtlinien im mittleren Bereich Europas, während Malta am besten abschneidet. Auch Griechenland, Portugal und Luxemburg konnten ihren großen Rückstand verringern und erfüllen nun ihr Umsetzungsziel. Gute Nachrichten gibt es auch bei der Umsetzung des EU-Vertragsrechts, da die Zahl der Vertragsverletzungen in den letzten Monaten um elf Prozent gesunken ist.
Die Kommission äußerte sich sehr positiv zu den Fortschritten und lobte vor allem die Regierungen, die trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten an der Umsetzung der Binnenmarktvorschriften gearbeitet haben. Dadurch wird ein Bewusstsein für die Wichtigkeit des europäischen Binnenmarkts gezeigt.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 21.03.2011

EU-weite Berechnungsgrundlage für Körperschaftssteuer gefordert

Kommission reicht Vorschläge ein

Vor kurzem hat die Kommission eine EU-weite Berechnungsgrundlage für die Körperschaftssteuer vorgeschlagen. Sie ist als Teil der Wachstumsstrategie Europa 2020 zu verstehen. Derzeit existieren in jedem der 27 Staaten noch unterschiedliche Bemessungsgrundlagen, was für EU-weit agierende Unternehmen einen größeren Aufwand bedeutet. Außerdem können Firmen ihre in einem Mitgliedsstaat entstandenen Verluste nicht mit den Gewinnen, die in einem anderen Mitgliedsstaat erzielt wurden, ausgleichen. Die Folgen für Unternehmen sind zu hohe Kosten. Der neue Steuersatz soll weiterhin national entschieden werden, jedoch transparenter und einfacher gestaltet sein. Die sogenannte "Gemeinsame konsolidierte Körperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage" (GKKB) wird dazu führen, dass Unternehmen in Zukunft ihre Steuererklärungen bei einem Finanzamt einreichen können, wo dann alle Gewinne und Verluste verrechnet werden. Dabei wird es Unternehmen freigestellt, ob sie die neue Berechnungsgrundlage nutzen wollen.
Die Europäische Kommission erwartet durch die GKKB große Einsparungen für Unternehmen unter anderem durch das Wegfallen von Befolgungskosten und durch die Konsolidierung von Gewinnen und Verlusten.
Nähere Informationen finden Sie hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 16.03.2011

„.eu“- Internetadressen immer beliebter

31 Prozent der Registrierungen in Deutschland

Seit 2005 meldeten sich rund 3,5 Millionen Nutzer für die „.eu“- Internetdomäne an. Damit rangiert sie auf Platz neun der Top-Domänen und auf Platz vier in ganz Europa. Gerade in Deutschland ist „.eu“ bei kleinen und mittleren Unternehmen sehr beliebt. Die Kommission führt dies auf die Tatsache zurück, dass grenzüberschreitende Kontakte immer wichtiger werden und „.eu“ die Möglichkeit bietet, einfacher im europäischen Binnenmarkt tätig zu sein. Durch die Nutzung wird den KMU eine europäische Identität gegeben, die über die Grenzen hinweg erkannt wird. Zudem ist dieser Domänenname sowohl leicht anzumelden als auch einfach zu verwalten, da dies in 23 EU-Amtssprachen möglich ist.
Weitere Informationen und Statistiken finden Sie hier

Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 07.04.2011

Kommission schlägt neue Richtlinie zur Kreditvergabe vor

Mehr Transparenz soll erneuter Finanzkrise vorbeugen

Ein neuer Richtlinienvorschlag der Kommission sieht vor, dass die Vergabe von Krediten transparenter gestaltet werden soll. Kreditnehmer sollen zukünftig mehr Informationen sowie ein einheitliches Merkblatt zum besseren Vergleich europäischer Anbieter erhalten. Auch irreführende Werbung soll auf ein Minimum beschränkt werden. Durch die größere Transparenz soll nicht nur das Vertrauen der Verbraucher in das Finanzsystem wieder gestärkt werden, sondern auch das der Kreditvermittler. Gerade die massiven Kreditausfälle waren eine Ursache für die Finanzkrise. Zusätzlich will die Kommission die Entwicklung eines dynamischen Hypothekenmarkts in Europa fördern.
Mehr Informationen zu diesem Thema (in englischer Sprache) finden Sie hier
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 31.03.2011

Kommission will mehr in Forschung investieren

Stärkung der Weltraumpolitik geplant

Die EU-Kommission will sich künftig mehr für die Stärkung der europäischen Weltraumpolitik einsetzen. Nach eigener Aussage ist gerade sie wichtig für die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und die Schaffung von qualifizierten Arbeitsplätzen. Auch die Lebensqualität und Sicherheit der EU-Bürger werden durch die Weltraumpolitik entscheidend beeinflusst. Ein Beispiel stellt die verbesserte Funknavigation dar, die für mehr Verkehrsicherheit und eine schnellere Reaktionsfähigkeit bei humanitären Krisen sorgt. Darüber hinaus macht die Satellitennavigation in vielen EU-Ländern bereits bis zu sieben Prozent des Bruttoinlandsproduktes aus. Vor allem die Forschung soll daher eine intensivere Unterstützung erfahren. Für 2014 ist die Fertigstellung des Europäischen Erdbeobachtungsprogramm GMES geplant, das für Messungen der Luftqualität, Überwachung von Land und Wasser sowie für Notfälle eingesetzt werden soll.
Weiterführende Details finden Sie hier
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 05.04.2011

Stärkere Nutzung alternativer Energien in der EU

Nutzung von erneuerbarer Energie hat sich in Deutschland vervierfacht

Das statistische Amt Eurostat hat vor kurzem Zahlen zur nachhaltigen Energie in der EU veröffentlicht. Laut des Berichtes hat sich der Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtenergieverbrauch von 1999 bis 2009 beinahe verdoppelt. Zu ihnen zählen Stromquellen wie Wasserkraft, Biomasse, Windenergie, Solarenergie und die geothermische Energie. In Deutschland liegt der Anteil erneuerbarer Energien bei 8 Prozent, knapp unter dem EU-Durchschnitt von 9 Prozent.
Führend unter den Energiequellen bleibt Öl mit 37 Prozent. 24 Prozent des Energiebedarfs werden mit Gas und 14 Prozent durch Kernenergie gedeckt.
Die Statistiken zum Energieverbrauch in den einzelnen EU-Staaten finden Sie hier: Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 11.04.2011

Kommission fordert Verbesserungen am Europäischen Haftbefehl

Verhältnismäßigkeitsprüfung soll eingeführt werden

Laut Aussage der Kommission müssen noch einige Verbesserungen am Europäischen Haftbefehl durchgeführt werden. Vor allem der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit steht hier auf dem Prüfstand. Der Europäische Haftbefehl soll nämlich nur bei schweren Straftaten angewandt werden, wofür speziell geschulte Justizbeamte sorgen sollen. Dazu wird vor der Erlassung eines solchen Haftbefehls eine Verhältnismäßigkeitsprüfung durchgeführt. Die Kommission plant bereits im September Vorschläge für eine spezielle Schulung für Justizbehörden einzureichen.
Seit 2005 konnte der Europäische Haftbefehl zur Verhaftung von 11.630 Tatverdächtigen führen. Außerdem wurde die Überstellungsfrist eines Täters von dem einen Mitgliedsstaat in einen anderen verkürzt. So sind es jetzt, bei Zustimmung des Täters, nur noch 16 bis zur Auslieferung oder bei Verweigerung 48 Tage. Frühere Auslieferungsverfahren hatten eine Frist von bis zu einem Jahr.
Weitere Informationen zum Europäischen Haftbefehl finden Sie hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 11.04.2011

Kommission stellt neue Arbeitsbereiche für den Binnenmarkt vor

Abbau von Verwaltungsaufwand für KMU und besserer Schutz von Urheberrechten im Fokus

Zwölf von der EU-Kommission vorgestellte Arbeitsbereiche sollen das Wachstum in der EU und das Vertrauen der Bürger stärken. Dies geht aus der neuen Binnenmarktakte hervor. Vor allem kleinen und mittleren Unternehmen soll der Verwaltungsaufwand abgenommen und ein leichterer Zugang zu Krediten gewährt werden. Zudem will die Kommission den digitalen Binnenmarkt sicherer machen und Urheberrechte besser schützen.
Nach Aussage der Kommission werden die vorgestellten Arbeitsbereiche dem europäischen Binnenmarkt einen wichtigen Impuls geben, was sowohl Arbeitnehmern und Verbrauchern als auch Unternehmen von großem Nutzen sein wird. Der Binnenmarkt soll durch die Ausbesserung seiner Schwachstellen Schritt für Schritt den Anforderungen des 21. Jahrhunderts angepasst werden.
In den folgenden Monaten wird die Kommission Vorschläge zu den einzelnen Bereichen vorlegen, über die das Europäische Parlament und der Rat bis zum Ende 2012 abstimmen werden.
Das ausführliche Memo (in englischer Sprache) finden Sie hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 13.04.2011

Neue Geschäftspartner - finden statt suchen

Internationale Kooperationsgesuche von Unternehmen

Im Folgenden veröffentlichen wir einige aktuelle Kooperationsprofile von europäischen Unternehmen, die auf der Suche nach deutschen Geschäftspartnern sind.

Kooperationsgesuche März 2011 (PDF-Datei)

Weitere Kooperationsprofile finden Sie hier.

Wenn Sie ausführlichere Informationen zu den Unternehmen sowie die Kontaktdaten benötigen, oder selbst ein Kooperationsgesuch aufgeben wollen, schreiben Sie uns:

Marie-Theres Kraienhorst
Email: mk(at)zenit.de

Auf internationalen Kooperationsbörsen Geschäfts- und Technologiepartner finden

Über NRW.Europa besteht die Möglichkeit, auf folgenden internationalen Messen im Rahmen von Kooperationsbörsen geeignete Geschäftspartner für technologische Zusammenarbeit oder auch für den Vertrieb zu finden:

10. Mai 2011
Kooperationsbörse Wasser-Abwasser-Bioenergie in Duisburg
Weitere Informationen...

9. Juni 2011
Kooperationsbörse Energietechnik auf der InterSolar in München
Weitere Informationen...

10./11. Oktober
Kooperationsbörse Lebensmittelwirtschaft auf der ANUGA in Köln
Weitere Informationen...

Weitere aktuelle Hinweise auf Veranstaltungen und Kooperationsbörsen finden Sie hier.

Kontakt bei ZENIT:
Marie-Theres Kraienhorst
Telefon: 0208/ 30004-21
Email: mk(at)zenit.de

Veranstaltungshinweise

11. Mai 2011
Veranstaltung "Nationaler Infotag CIP Ecoinnovation - Förderung und Finanzierung von Umweltinnovationen"
Veranstaltungsort: ZENIT GmbH, Bismarckstr. 28, Mülheim an der Ruhr
Weitere Informationen...

12. Mai 2011
Veranstaltung "Fördersprechtag"Förderungen und Finanzierung von Innovationen"
Veranstaltungsort: ZENIT GmbH, Bismarckstr. 28, Mülheim an der Ruhr
Weitere Informationen...

12. Juli 2011
Veranstaltung "Nordafrika/Naher Osten: Marktchancen zwischen Krise und Aufbruch"
Veranstaltungsort: ZENIT GmbH, Bismarckstr. 28, Mülheim an der Ruhr
Weitere Informationen...


Weitere aktuelle Hinweise auf Veranstaltungen und Kooperationsbörsen...

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