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Newsletter Dezember 2010

Elektronische Rechnungen lösen Papierrechnungen ab

Einsparungen von bis zu 240 Milliarden Euro erwartet

Die Kommission hat Anfang Dezember einen Vorschlag zur EU-weiten Einführung elektronischer Rechnungen eingereicht. Durch einheitliche Umstellungen sollen Firmen zukünftig Zahlungsverzögerungen sowie Druck- und Portokosten erspart werden. Vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) wird sich die elektronische Zahlung positiv auswirken. Rund 240 Milliarden Euro können, wie eine Studie aus dem Jahr 2008 zeigt, innerhalb von sechs Jahren eingespart werden.
Nach Meinung der Kommission trägt die elektronische Rechnungsstellung einen wichtigen Teil zur Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit bei.
Ein sicherer Rechtsrahmen und die Einbeziehung der KMU sind die nächsten Schritte, die vor der endgültigen Einführung folgen.
Nähere Informationen finden Sie hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 02.12.2010

Gefahrstoffe in der EU sind nun registriert

REACH sorgt für gefahrloseren Umgang mit Chemikalien

Die EU-weite Registrierung von Gefahrstoffen in dem System REACH ist abgeschlossen. Bis Ende November mussten alle giftigen Chemikalien dort registriert und nach seinem Grad der Umweltbelastung eingestuft werden. Alle nicht registrierten Stoffe dürfen nun nicht mehr in der EU verkauft werden. Damit sorgt REACH für einen sichereren Umgang mit Giftstoffen und eine Minderung der Umweltverschmutzung. Ferner soll auch der freie Verkehr von Stoffen im Binnenmarkt und die Verwendung alternativer Prüfverfahren gefördert werden.
Nach Aussage der Kommission wird REACH in den kommenden Jahren zu weiteren technischen Verbesserungen führen und ein umweltverträgliches Handeln der Bürger fördern.
Weitere Angaben dazu erhalten Sie hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 02.12.2010

Das Europäische Jahr der Freiwilligkeit 2011

Kommission fördert die Solidarität unter EU-Bürgern

Vor kurzem wurde von der EU-Kommission das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011 eingeläutet. Dadurch sollen freiwillige Helfer bestärkt und andere ermutigt werden, Engagement zu zeigen. Auch Organisationen sollen gefördert werden, indem man ihnen mehr Anerkennung für die freiwillige Hilfe zukommen lässt und gemeinsam mit ihnen Hindernisse in der EU abbaut.
Die Kommission bedankte sich für die zahlreiche Unterstützung vieler Europäer, denn jeder Dritte ist bereits ehrenamtlich tätig. Dieses freiwillige Engagement fördert die Solidarität und den Zusammenhalt in der EU.
Weitere Erläuterungen zu diesem Thema finden Sie hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 02.12.2010

Mehrwertsteuer soll moderner werden

Kommission startet Umfrage

Die EU- Kommission hat eine öffentliche Konsultation über die Mehrwertsteuer gestartet. Sie richtet sich an Firmen, öffentliche Stellen und andere Interessierte.
Die Mehrwertsteuer macht bis zu 20 Prozent der Steuereinnahmen in der EU aus, hat jedoch eine Modernisierung nötig, wie die Kommission erklärt. In der Konsultation werden daher unter anderem Fragen nach Betrugssicherheit und Besteuerung von Exportwaren gestellt, um den Nutzen für Bürger, Mitgliedsstaaten und Unternehmen zu verbessern.
In Zukunft wird die Mehrwertsteuer noch an Bedeutung zunehmen und einen wichtigen Beitrag zum Wachstum leisten. Die Konsultation läuft noch bis zum 31. Mai 2011.
Zur Konsultation gelangen Sie hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 01.12.2010

Roamingtarife auf dem Prüfstand

Konsultation stellt Fragen zur Umsetzung

Die Kommission hat eine Konsultation zum EU-Mobilfunk-Roamingmarkt gestartet, an der sich Verbraucher, Unternehmen und andere Interessierte bis zum 11. Februar beteiligen können. Im Mittelpunkt wird dabei die Frage stehen, ob die jetzigen Verordnungen über Roamingdienste in der EU funktionieren und wie der Wettbewerb weiter gefördert werden kann. Tatsächlich ist die bisherige Entwicklung auf dem Markt nicht zufriedenstellend, da die festgelegten Höchstpreise nur knapp unterschritten werden. Bis 2015 fordert die Kommission eine Angleichung zwischen Roaming- und Inlandstarifen.
Zur Konsultation (in englischer Sprache) gelangen Sie hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 08.12.2010

Debatte über Finanzmarktvorschriften gestartet

Kommission hält strengere Sanktionen für angebracht

Die Kommission hat vor kurzem eine Debatte über die Einhaltung und Anwendung von Finanzmarktvorschriften eröffnet. In ihr geht es vor allem um die Frage, ob strengere zivil- und strafrechtliche Sanktionen bei Verstößen eingeführt werden sollten. Während der Finanzkrise hat sich gezeigt, dass die Behörden in den Mitgliedsstaaten sehr unterschiedliche Regelungen im Finanzbereich anwenden und deshalb keine nützliche Abschreckung gegen Delikte existiert. Aus diesem Grund hält die Kommission gemeinsame Standards und Sanktionsregelungen in den Mitgliedsstaaten für erforderlich, um die Interessen der Bürger besser zu schützen.
Vorschläge können bis zum 19. Februar an diese Email-Adresse geschickt werden: markt-sanctions-consultation(at)BITTE-LÖSCHENec.europa.eu
Das Memo zur aktuellen Diskussion der Kommission finden Sie hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 08.12.2010

Kommission plant EU-weite Telefonnummer für Unternehmen

Neue Konsultation soll Aufschluss geben

Verbraucher und Unternehmen sollen von einer EU-weiten Telefonnummer profitieren. So können Firmen leichter Verkaufsangebote organisieren und Kundendienste verbessern. Nach Aussage der Kommission ist es für Unternehmen zu umständlich, Kunden aus verschiedenen Mitgliedsstaaten separate Telefonnummern anzubieten. Dabei wird es immer schwieriger, den Bedürfnissen der Verbraucher gerecht zu werden.
In einer öffentlichen Konsultation bis zum 28. Februar können sich Interessierte äußern und bei der Kommission Vorschläge zu diesem Thema einreichen.
Zur Konsultation (in englischer Sprache) gelangen Sie hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 06.12.2010

Arbeitnehmerfreizügigkeit: Beschränkungen entfallen

Ausnahmen gelten für Arbeitnehmer aus Bulgarien und Rumänien

Am 1.5.2010 werden die Beschränkungen bei der Arbeitnehmerfreizügigkeit für die EU-Mitgliedstaaten Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechische Republik, Slowakische Republik, Slowenien und Ungarn entfallen, die seit dem 1.5.2004 galten. Ab dem 1.5.2011 wird die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit in der EU für diese Staaten herrschen. Sinn und Zweck dieser Regelung war es, ein langsames Zusammenwachsen der Arbeitsmärkte zu ermöglichen. Eine Einschränkung wird es weiterhin geben: Deutschland nimmt bei Bulgarien und Rumänien, die erst zum 1.1.2007 der EU beigetreten sind, die Möglichkeit der 2. Phase in Anspruch und wird die Beschränkungen bei der Arbeitnehmerfreizügigkeit bis zum 31.12.20011 anwenden. Eine weitere Verlängerung bis zum 31.12.2013 ist möglich.

Neue Geschäftspartner - finden statt suchen

Internationale Kooperationsgesuche von Unternehmen

Im Folgenden veröffentlichen wir einige aktuelle Kooperationsprofile von europäischen Unternehmen, die auf der Suche nach deutschen Geschäftspartnern sind.

Kooperationsgesuche November 2010 (PDF-Datei)

Wenn Sie ausführlichere Informationen zu den Unternehmen sowie die Kontaktdaten benötigen, oder selbst ein Kooperationsgesuch aufgeben wollen, schreiben Sie uns:

Marie-Theres Kraienhorst
Email: mk(at)zenit.de

Veranstaltungshinweis

20. Januar 2011
Veranstaltung "Fördersprechtag"Förderungen und Finanzierung von Innovationen"
Veranstaltungsort: ZENIT GmbH, Bismarckstr. 28, Mülheim an der Ruhr
Weitere Informationen...

10. und 11. März 2011
Veranstaltung "Successful R&D in Europe: 3. Europäische Netzwerkveranstaltung"
Veranstaltungsort: Flughafen Düsseldorf
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Weitere aktuelle Hinweise auf Veranstaltungen und Kooperationsbörsen...

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