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Newsletter November 2010

EU-Kommission prüft Statut der Europäischen Gesellschaft (SE)

Praktische Anwendung der SE noch problematisch

Die Kommission berät über mögliche Änderungen des Statuts der Europäischen Gesellschaft (Societas Europea oder SE). Die SE ermöglicht Unternehmen aufgrund einheitlicher Rechtsvorschriften in der gesamten EU tätig zu sein und sich auf ein einheitliches Management- und Berichtssystem zu stützen. Für Firmen soll es dadurch leichter werden, sich in Mitgliedsstaaten besser zu organisieren und zwischen verschiedenen Aufsichtstrukturen zu wählen. Trotzdem sieht die Kommission noch Probleme bei der Ausführung, wie Rechtunsicherheiten zur Vereinbarung der Vorschriften mit nationalen Regeln und die unterschiedliche Verbreitung der SE in den Mitgliedsstaaten.
Die Vorschläge der Kommission zu möglichen Änderungen werden 2012 erwartet.
Genaue Informationen erhalten Sie hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 19.11.2010

Aktuelle Befragung zum „Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP)“

Die Europäische Kommission hat eine öffentliche Befragung zur Gestaltung eines Nachfolgeprogramms für das „Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation“ („Competitiveness and Innovation Framework Programme“, CIP) gestartet.

Die Befragung richtet sich vor allem an Teilnehmer des aktuell laufenden CIP, an öffentliche und private Fördereinrichtungen, nationale, regionale und lokale Verwaltungen sowie Finanzinstitute. Ziel der Befragung ist es, eine möglichst breite Meinungsbasis zur Ausgestaltung und den Instrumenten eines neuen Programms zu erhalten.
Die Europäische Kommission hat angekündigt, nach dem Ende der Befragung einen konsolidierten Bericht zur veröffentlichen.

Am 25. Januar 2011 haben Interessierte anlässlich einer Konferenz in Brüssel eine zusätzliche Möglichkeit, Ideen und Meinungen zur zukünftigen Ausrichtung des neuen CIP-Programm zu äußern.

Die Befragung ist noch bis zum 04. Februar 2011 geöffnet. Weitere Informationen finden Sie hier.

Arbeit der Behörden soll online leichter werden

Wichtige Unterlagen für Unternehmen im Internet schneller zugänglich

Die EU-Kommission hat ein neues Grünbuch auf den Weg gebracht, mit dem es Behörden und Vergabestellen leichter haben sollen, Ausschreibungen bekannt zu machen und diese abzuwickeln. Interessenten können sich online zu den im Grünbuch gemachten Vorschlägen im Rahmen einer Konsultation äußern und so mögliche Risiken der „e-Beschaffung“ diskutieren. Außerdem hat die Kommission ihre neue Datenbank e-CERTIS vorgestellt, mit der Unternehmen und öffentliche Auftraggeber schneller an wichtige Unterlagen gelangen sollen.
Nach Aussage der Kommission ist die Nutzung der Kommunikations- und Informationstechnologien im öffentlichen Auftragswesen ein wichtiger Schritt, der jedoch erst den Anfang eines langen Weges bildet.
Zu der Konsultation zum Grünbuch (in englischer Sprache), die noch bis zum 31.1.2011 offen ist, gelangen Sie hier.
Zu der Datenbank e-CERTIS (in englischer Sprache) kommen Sie hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 18.10.2010

Kommission arbeitet an Absicherung des Finanzsektors

86 Milliarden Euro fließen in das neue Projekt

Die Europäische Kommission hat vor kurzem die Initiative „Innovationsunion“ vorgestellt, die in den kommenden Jahren für drei Millionen neue Arbeitsplätze und eine Steigerung des Bruttoinlandsproduktes um 800 Millionen Euro sorgen soll. Dabei werden vor allem aktuelle Themen wie der Klimawandel und Energie- und Ernährungssicherheit berücksichtigt.

Im Rahmen des Projekts will die EU europäische Partnerschaften fördern und neue Regeln für den grenzüberschreitenden Finanzmarkt festlegen. Im folgenden Jahr sollen im Rahmen eines großen Forschungsprojekts Innovationen im Sozialbereich und dem öffentlichen Sektor gefördert werden. Auch das Normensystem der EU soll moderner werden.  Insgesamt werden bis 2013 86 Milliarden Euro in die Förderung von Innovationen und Forschung fließen.
Nähere Informationen finden Sie hier.
Weitere Vorschläge zum Projekt „Innovationsunion“ finden Sie hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 06.10.2010

Familienfreundlichkeit in Betrieben zahlt sich aus

Unternehmen und Arbeitnehmer profitieren von Regelungen

Eine Studie der Kommission hat ergeben, dass sich flexible Arbeitzeiten, Betreuungsmöglichkeiten für Kinder und Anspruch auf Elternurlaub positiv auf Beschäftigungs- und Geburtenraten auswirken. Sowohl Männer als auch Frauen profitieren von diesen Regelungen. Trotzdem existieren zwischen den Mitgliedsstaaten noch große Unterschiede bei flexiblen Arbeitszeiten. In Deutschland liegt die Nutzung flexibler Zeiten bei rund der Hälfte der Beschäftigten, wohingegen in Ungarn, Tschechien und der Slowakei noch die 40-Stunden-Woche üblich ist.
Einen Vergleich der Arbeitszeiten zwischen 30 EU-Ländern finden Sie hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 26.10.2010

Unterschiedliche Rechtssysteme bei Europäern unerwünscht

Kommission arbeitet an einfachem Zugang zu Justizsystemen der EU

Laut einer Eurobarometer-Umfrage wünschen sich über die Hälfte der Europäer bessere Möglichkeiten, ihr Recht in anderen EU-Ländern geltend zu machen.
Nach Aussage der Kommission sind unterschiedliche Rechtssysteme als Hindernisse zu sehen. Jeder Bürger muss Zugang zur Ziviljustiz bekommen, ähnlich wie im eigenen Heimatland.
Den Anfang macht ein Justiz-Portal, das Zugang zu Rechtsinformationen auf EU-Ebene ermöglicht.
Zugang zum Europäischen Justizportal erhalten Sie hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 25.10.2010

Kommission eröffnet KMU den Weg nach China

EU-Zentrum soll Handel für Unternehmen erleichtern

Die Kommission hat in Peking ein Zentrum für kleine und mittlere Unternehmen gegründet, das den Export und Investitionen nach China erleichtern soll. Firmen können in dem EU-KMU-Zentrum einfach Informationen erhalten oder sogar Ausbildung und Geschäftspartnervermittlung in Anspruch nehmen.
Nach Ansicht der Kommission ist die Eröffnung des Zentrums ein wichtiger Schritt zur Unterstützung von KMU und zur Umsetzung des Small Business Act.
Weitere Informationen finden sich hier
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 08.11.2010

Aktuelle Unternehmensbefragung der Europäischen Kommission

Neue Schritte zur Entlastung der Umwelt eingeleitet

Die Kommission hat neue EU-Rechtsvorschriften erlassen, um künftig Umwelt und Menschen von Industrieemissionen aus Großfeuerungsanlagen zu entlasten. Allein dadurch soll die Zahl vorzeitiger Todesfälle um 13.000 pro Jahr verringert werden. Die Richtlinie über Industrieemissionen vereint sieben bereits existierende Rechtsakte und erleichtert Unternehmen damit nicht nur den bürokratischen Aufwand, sondern sorgt mit der BTV-Regelung (BTV = verstärkte Anwendung der besten Verfügbaren Technik) für mehr Chancengleichheit beim Wettbewerb.
Nach Ansicht der Kommission stellt die neue Richtlinie für Industrieemissionen einen Meilenstein im Bestreben um den Umweltschutz dar.
Ausführliche Informationen erhalten Sie hier
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 09.11.2010

Neue Geschäftspartner - finden statt suchen

Internationale Kooperationsgesuche von Unternehmen

Im Folgenden veröffentlichen wir einige aktuelle Kooperationsprofile von europäischen Unternehmen, die auf der Suche nach deutschen Geschäftspartnern sind.

Kooperationsgesuche Oktober 2010 (PDF-Datei)

Wenn Sie ausführlichere Informationen zu den Unternehmen sowie die Kontaktdaten benötigen, oder selbst ein Kooperationsgesuch aufgeben wollen, schreiben Sie uns:

Marie-Theres Kraienhorst
Email: mk(at)zenit.de

Veranstaltungshinweis

9. Dezember 2010
Veranstaltung "Energieeffiziente Technologien für die Verarbeitende Industrie in NRW"
Veranstaltungsort: ZENIT GmbH, Bismarckstr. 28, Mülheim an der Ruhr
Weitere Informationen...


Weitere aktuelle Hinweise auf Veranstaltungen und Kooperationsbörsen...

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