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Newsletter September 2010

Kommission erklärt weitere Schadstoffe für zu gefährlich

Liste der verbotenen Chemikalien wird erweitert

Wie ein neuer Beschluss der Kommission festlegt, sollen künftig mehr Schadstoffe auf die Liste der verbotenen oder stark eingeschränkten Chemikalien gesetzt werden. Vor allem sind diese Gifte im Bereich Pflanzenschutz anzutreffen, befinden sich mittlerweile jedoch auch in Gebrauchsgütern. Die Stoffe zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie der Umwelt schaden und sich jahrzehntelang nicht abbauen. So gelangen die sogenannten persistenten organischen Schadstoffe in Nahrungsmittel und sind Verursacher von Krebs und Immunsystemstörungen.
Weitere Informationen finden sich hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 26.08.2010

Marie-Curie-Stipendium stößt auf große Resonanz

70 Prozent mehr Bewerbungen als 2008 zu verzeichnen

Fast 5000 Forscher und Forscherinnen haben sich dieses Jahr für ein Marie-Curie-Stipendium beworben. Das sind 20 Prozent mehr als im Vorjahr und fast 70 Prozent mehr als 2008. Es werden rund 800 Stipendien mit einem Gesamtwert von 150 Millionen Euro an Forschende vergeben, die an einem Projekt von bis zu drei Jahren arbeiten. Bewerben können sich Doktoranden und Akademiker mit mindestens vier Jahren Forschungserfahrung. Auch Forscher aus Nicht-EU-Ländern können sich bewerben.
Die Bekanntgabe der geförderten Projekte soll bis Ende diesen Jahres stattfinden.
Weitere Informationen (in englischer Sprache) finden Sie hier
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 09.09.2010

Abstimmung über den Erhalt der biologischen Vielfalt

Umfrage zum betreffenden EU-Konzept gestartet

Bis zum 22. Oktober können Bürger, Interessenvertreter, Wirtschaft und Zivilgesellschaft noch über das neue EU-Konzept zum Erhalt der biologischen Vielfalt abstimmen. Insbesondere betrifft sie die Bereiche, in denen laufende EU-Vorschriften als unzureichend angesehen werden, wie die Biodiversitätspolitik, Landwirtschaft und biologische Vielfalt, wirtschaftliche Aspekte der biologischen Vielfalt und verwaltungstechnische Fragen.
Nach Aussage der Kommission muss mehr getan werden, um den Verlust der biologischen Vielfalt zu verhindern. Aus diesem Grund sollen diejenigen, die sich mit dieser Frage beschäftigen, an der Umfrage teilnehmen.
Die Umfrage (in englischer Sprache) finden Sie hier:
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 07.09.2010

Gesündere Lebensmittel durch RASFF

Kommission fördert Nutzung des Schnellwarnsystems

In dem EU-Schnellwarnsystem für Lebens- und Futtermittel (Rapid Alert System for Food and Feed, RASFF) sind im Jahr 2009 mehr Meldungen eingegangen als jemals zuvor. Über das System haben Mitgliedsstaaten und die Kommission schnellen Zugriff auf Informationen über Gesundheitsrisiken beim Konsum von Lebensmitteln. Jegliche Meldungen werden sofort weitergeleitet, sodass RASFF - Mitglieder direkt reagieren können.
Nach Aussage der Kommission darf man sich nicht ausruhen, obwohl in  2009 zum ersten Mal keine ernsten Meldungen über RASFF eingegangen sind. Man muss weiter zusammenarbeiten, wenn man die Lebensmittelqualität weiter verbessern möchte.
Zur RASFF – Homepage (in englischer Sprache) gelangen Sie hier:
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 10.09.2010

Online-Einkauf soll sicherer werden

EU prüft Internetseiten auf Einhaltung des Verbraucherrechts

Durch die Initiative „Sweep“ der Europäischen Union ist der Kauf von Elektronikartikeln im Internet nun sicherer. 84 Prozent aller getesteten Seiten entsprechen  dem EU-Verbraucherrecht, während es im letzten Jahr nur 44 Prozent waren. Vor allem Probleme wie mangelnde Informationen über den Anbieter und Preise wurden behoben.
Nach Angabe der Kommission wird bereits die nächste Problembranche angegangen: der Online-Ticketverkauf. Es werden derzeit ungefähr 60 Prozent aller Seiten im Internet  auf die Einhaltung der EU-Standards geprüft.
Weitere Informationen finden Sie hier.  
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 16.09.2010

Neue Geschäftspartner - finden statt suchen

Internationale Kooperationsgesuche von Unternehmen

Im Folgenden veröffentlichen wir einige aktuelle Kooperationsprofile von europäischen Unternehmen, die auf der Suche nach deutschen Geschäftspartnern sind.

Kooperationsgesuche August 2010 (PDF-Datei)

Wenn Sie ausführlichere Informationen zu den Unternehmen sowie die Kontaktdaten benötigen, oder selbst ein Kooperationsgesuch aufgeben wollen, schreiben Sie uns:

Marie-Theres Kraienhorst
Email: mk(at)zenit.de

Veranstaltungshinweise

28./29. Oktober 2010
Kooperationsbörse "K matching auf der K 2010"
Veranstaltungsort: Messe Düsseldorf
Weitere Informationen...

4. November 2010
Workshop "Erfolgreiche Produktentwicklung durch effizientes Patentmonitoring"
Veranstaltungsort: ZENIT GmbH, Bismarckstr. 28, Mülheim an der Ruhr
Weitere Informationen...

11. November 2010
Fördersprechtag "Förderung und Finanzierung von Innovationen in Nordrhein-Westfalen"
Veranstaltungsort: ZENIT GmbH, Mülheim an der Ruhr
Weitere Informationen...

10./11. November 2010
Kooperationsbörse "ELMIA Internationale Zuliefermesse in Jönköping/Schweden"
Veranstaltungsort: Messe Jönköping, Schweden
Weitere Informationen...


Weitere aktuelle Hinweise auf Veranstaltungen und Kooperationsbörsen...

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