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Newsletter Juli 2010

EU-Einheitspatent geplant

Zukünftig weniger Kosten für Patentnehmer

Die EU-Kommission schlägt ein EU-weit gültiges Patent vor, durch das die Kosten für eine Patentanmeldung drastisch gesenkt werden sollen. Als Teil des Reformpakets soll eine neue Übersetzungsregelung ein Einheitspatent möglich machen. Bislang kostet in 13 Ländern ein europäisches Patent 20.000 Euro, wovon fast 14.000 Euro für Übersetzungskosten anfallen. Die Bearbeitungskosten des neuen einheitlichen Patents sollen auf unter 6.200 Euro sinken; der Anteil der Übersetzungskosten liegt bei 10 Prozent.
Die Kommission sieht den Vorschlag als eine gute Chance für Innovatoren und kleine Unternehmen in Europa an.
Informationen über das Patentrecht in der EU erhalten Sie hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 01.07.2010

Onlinedatenbank gibt Auskunft über Empfänger von EU-Finanzhilfen

Förderungsgelder werden transparenter verwaltet

Die Empfänger der EU-Finanzhilfen 2009 sind nun im Internet einzusehen. In einer Online-Datenbank sind Daten über die Geldbeträge, die in Bereiche wie Forschung, Bildung, Kultur, Energie und Verkehr geflossen sind, zugänglich. Über verschiedene Suchfelder können sowohl das Land des Empfängers, als auch der Name des Programms und die Zahlungsbeiträge zur Suche genutzt werden.
Nach Aussage der Kommission ist die Transparenz wichtig. Jeder europäische Bürger sollte Informationen über Finanzhilfeempfänger erhalten können.
Die von der Kommission verwalteten Beträge machen rund 20 Prozent des Haushaltes in der EU aus.
Zur Onlinedatenbank gelangen Sie hier.
Weitere Informationen über Finanzhilfeempfänger.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 02.07.2010

Verbessertes EU-Vertragsrecht für Einkäufe gefordert

Abbau von Handelshemmnissen für KMU

In einer Konsultation ruft die Kommission bis zum 31. Januar 2011 zu Vorschlägen für mehr Rechtsicherheit bei Einkäufen im Ausland auf.  Durch ein neues EU-Vertragsrecht sollen besonders für kleine und mittlere Unternehmen Schranken beim Einkauf im Ausland abgebaut werden. Nur acht Prozent der Verbraucher kaufen Waren online in anderen Mitgliedstaaten. 61 Prozent der Kaufangebote schlagen fehl, weil Unternehmen sich weigern, in das Land des Verbrauchers zu liefern.
Nach Aussage der Kommission ist es wichtig, dass die KMU ihre Waren und Dienstleistungen in der gesamten EU anbieten können, ohne alle Vertragsrechtssysteme der jeweiligen Länder auswendig kennen zu müssen. Deswegen stehen unter anderem die Beschließung von Mustervertragsklauseln und die Einführung eines kompletten Europäischen Zivilgesetzbuchs zur Diskussion.
Zum Grünbuch über die Einführung des EU-Vertragsrechts gelangen Sie hier. Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 01.07.2010

Genauere Überwachung der Budgetpolitik nationaler Haushalte

Das „Europäische Semester“ hilft bei wirtschaftspolitischer Steuerung

Die Budgetpolitik des nationalen Haushalts soll nach Aussage der Kommission verstärkt überwacht werden. Zu diesem Zweck wird es ein „Europäisches Semester“ geben, das eine wirksamere wirtschaftspolitische Vorabstimmung auf EU-Ebene ermöglichen soll. Mitgliedsstaaten werden zukünftig innerhalb einer haushaltspolitischen Überwachung ihre vorgesehenen Stabilitäts- und Konvergenzprogramme zusammen mit ihren nationalen Reformprogrammen übermitteln. So sollen Fehlentwicklungen in der EU mit Hilfe von errechneten Prognosen frühzeitig erkannt und verhindert werden.
Wie die Kommission anführt, sollen die Instrumente zur Koordinierung der Wirtschaftspolitik besser genutzt und konkrete Fortschritte in der Wirtschaft erreicht werden.
Zur Mitteilung (in englischer Sprache) gelangen Sie hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 30.06.2010

Internationale Kooperation zahlt sich für KMU aus

Kommission fördert grenzüberschreitende Geschäfte

Aus einer aktuellen Studie über die internationale Ausrichtung von KMU geht hervor, dass sich internationale Geschäfte für kleine und mittlere Unternehmen auszahlen.
Im Bereich Beschäftigung ist für KMU, die grenzüberschreitend tätig sind, ein Zuwachs von sieben Prozent zu verzeichnen. Auch im Bereich Produktentwicklung ist eine Leistungssteigerung von 26 Prozent festzustellen, wohingegen national tätige Unternehmen lediglich einen Zuwachs von acht Prozent zu verzeichnen haben.
Die Kommission ist der Ansicht, dass es immer wichtiger wird, international zu agieren, um Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und zu steigern.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 06.07.2010

Preisvergleiche beim Autokauf ratsam

Deutschland eines der teuersten Verkaufsländer

Der kürzlich erschienene EU-Autopreisbericht zeigt, dass sich Preisvergleiche beim Autokauf weiterhin lohnen. Deutschland ist bei gängigen Modellen eines der teuersten EU-Länder. So ist ein VW Passat netto 28,1 Prozent teurer als in Griechenland und ein Ford Focus kostet 27,9 Prozent mehr als in Finnland.
Insgesamt liegen die Preisunterschiede innerhalb der EU bei 8,5 Prozent und innerhalb der Eurozone bei 6,5 Prozent.
Im Ganzen sind die Autopreise in der EU um ein Prozent gesunken, wohingegen die Reparaturkosten und Ersatzteile teurer geworden sind.
Die Kommission sieht die Preissenkung als positives Resultat der Wettbewerbssteigerung auf dem Automarkt. Jedoch ist eine ähnliche Entwicklung auch für Reparaturen und Ersatzteile zu erreichen. Dadurch sollen alle EU-Bürger nicht nur von Preisreduzierungen, sondern auch von effizienteren Dienstleistungen profitieren.
Zum Autopreisbericht (in englischer Sprache) gelangen Sie hier
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 09.07.2010

EU schützt Reisende vor Schockrechnungen für Telekommunikation

Kostenobergrenze und niedrige Tarife festgelegt

Ab Juli kann man in EU-Ländern Fotos verschicken, Filme abrufen oder im Web surfen, ohne mit überhöhten Kosten rechnen zu müssen. Für das Daten-Roaming gilt nämlich nun EU-weit eine gesetzliche Kostenobergrenze von 50 Euro plus Mehrwertsteuer. Kunden können sich je nach Bedarf auch für andere Kostengrenzen entscheiden.
Die Betreiber sind nun verpflichtet, dem Nutzer eine Warnung zu schicken, wenn 80 Prozent der Obergrenze erreicht sind. Bei Erreichung des Limits wird die Verbindung unterbrochen, solange nicht eine ausdrückliche Erlaubnis des Nutzers gegeben wurde, den Grenzwert zu überschreiten. Auch das Telefonieren soll günstiger werden. Der Höchstpreis für einen Anruf innerhalb der EU soll von 42 auf 39 Cent reduziert werden. Für einen eingehenden Anruf müssen lediglich 15 Cent pro Minute gezahlt werden. Die eingeleiteten Maßnahmen sollen sowohl Reisende vor Schockrechnungen bewahren als auch für mehr Wettbewerb auf dem Telekommunikationsmarkt sorgen.
Mehr über Roaming-Tarife in der EU finden Sie hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 28.06.2010

Jobs für Übersetzer und Dolmetscher bei der EU

Auswahlverfahren startet Mitte Juli

Am 13. Juli beginnt ein Auswahlverfahren für Übersetzer und Dolmetscher mit Deutschkenntnissen für eine Stelle bei der Europäischen Union. Teilnehmen können Sprachexperten, die ins Dänische, Deutsche, Englische, Französische und Slowenische übersetzen können. Eine Woche später können sich Übersetzer und Dolmetscher für Bulgarisch, Englisch, Niederländisch, Rumänisch und Slowenisch bewerben.
Das Auswahlverfahren wird zukünftig jedes Jahr stattfinden, wobei die zu vergebende Stellenanzahl variieren wird.
Genau Informationen über den Beruf als Übersetzer bei der EU hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 09.07.2010

Kooperationsbörse "Solarthermie EuroSun Konferenz" in Graz

Vom 28. September - 1. Oktober 2010 findet in Graz die EuroSun 2010 statt.

Die EuroSun ist Europas größte Konferenz auf dem Gebiet der thermischen Solarenergie. Zum ersten Mal können Unternehmen parallel vom 29.09. bis zum 01.10. während der Konferenz an einer internationalen Kooperationsbörse teilnehmen.

ZENIT unterstützt im Rahmen des europäischen Projektes Stop4Business die Organisation dieser Kooperationsbörse. Diese Börse bietet den Konferenz-teilnehmern erstmalig eine begleitende Plattform für internationale Kooperationsgespräche zwischen Unternehmensvertretern, Vertretern von Universitäten, Instituten und Forschungseinrichtungen.

Wir unterstützen Sie im Rahmen der EuroSun 2010 ganz konkret bei

•    der Teilnahme an der Kooperationsbörse in Graz
•    der Erschließung neuer Märkte
•    Zugang zu neuen Technologien
•    der Suche von geeigneten internationalen Partnern in den Bereichen
      - Nachhaltiges Bauen im Solarbereich
      - Wassererwärmung
      - Solarenergie für die Industrie
      - Solaranlagentechnologie
      - Solarbasierte Wärme- und Kälteerzeugung
      - Spezielle solarbasierte Anwendungen
      - Test- und Zertifizierungssysteme
      - Thermische Sonnenkollektoren
      - Nachhaltige Energieerzeugung
      - Ingenieur- und Simulationssoftware
      - sowie weitere Themen im Bereich Solarenergie
        (Recherche und Kontaktaufnahme)

Die Teilnahme an dieser Kooperationsbörse ist im Tagungsbeitrag zur Konferenz enthalten. Nutzen Sie den vergünstigten „Early Bird“-Teilnehmerbeitrag bei einer Anmeldung bis zum 29. Juni 2010.

Weitere Details entnehmen Sie bitte der Webpage zur Veranstaltung.

Bei Interesse an einer Teilnahme an der EuoSun-Kooperationsbörse wenden Sie sich bitte telefonisch unter 0208 / 30004-21 an Marie-Theres Kraienhorst

Vielen Dank für Ihr Interesse.

Neue Geschäftspartner - finden statt suchen

Internationale Kooperationsgesuche von Unternehmen

Im Folgenden veröffentlichen wir einige aktuelle Kooperationsprofile von europäischen Unternehmen, die auf der Suche nach deutschen Geschäftspartnern sind.

Kooperationsgesuche Juni 2010 (PDF-Datei)

Wenn Sie ausführlichere Informationen zu den Unternehmen sowie die Kontaktdaten benötigen, oder selbst ein Kooperationsgesuch aufgeben wollen, schreiben Sie uns:

Marie-Theres Kraienhorst
Email: mk(at)zenit.de

Veranstaltungshinweise

14. und 15. September 2010
Kooperationsbörse "MSV - Internationale Maschinenbaumesse in Brno/Tschechische Republik"
Veranstaltungsort: Messe Brno, Tschechische Republik
Weitere Informationen...

16. September 2010
Fördersprechtag "Förderung und Finanzierung von Innovationen in Nordrhein-Westfalen"
Veranstaltungsort: ZENIT GmbH, Mülheim an der Ruhr
Weitere Informationen...

22. September 2010
Workshop "Science and Technology Cooperation between Japan and North Rhine-Westphalia - Funding Opportunities in the European Framework Programme (FP7)"
Veranstaltungsort: Museum König, Bonn
Weitere Informationen...

30. September bis 1. Oktober 2010
International Forum "Property Transaction in the Digital Age"
Veranstaltungsort: Fraunhofer InHaus, Duisburg
Weitere Informationen...

29. September bis 1. Oktober 2010
Kooperationsbörse "EuroSun - Solarthermie"
Veranstaltungsort: Graz
Weitere Informationen...


Weitere aktuelle Hinweise auf Veranstaltungen und Kooperationsbörsen...

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