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Newsletter Juni 2010

EU-Kommission fordert Abbau der Handelsbarrieren

Länder schützen sich trotz Besserung der Wirtschaftslage

Die Kommission fordert die EU-Länder auf, ihre wegen der Wirtschaftskrise errichteten Handelsbarrieren wieder abzubauen. Aus einem Bericht der Kommission geht hervor, dass noch etwa 280 Hemmnisse bestehen, wohingegen nur 20 wieder aufgehoben wurden. Es bestehen die Befürchtungen, dass viele Länder trotz eines wirtschaftlichen Aufschwungs an eingeführten Handelsbeschränkungen festhalten werden. So haben etwa Russland und Kasachstan ihre Zollerhöhungen beibehalten und andere Staaten bevorzugen einheimische Waren. Zusätzlich könnte die steigende Arbeitslosigkeit weitere protektionistische Maßnahmen hervorrufen und die Situation weiter verschärfen.
Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 28.05.2010

Weniger Gebühren für kleine und mittlere Chemieunternehmen

KMU sollen wettbewerbsfähig bleiben

Kleine und mittlere Chemieunternehmen müssen weniger Gebühren für die Beantragung eines Alternativnamens oder eine harmonisierte Kennzeichnung eines Stoffes bezahlen. Dies hat die Kommission beschlossen, um KMU die weitere Wettbewerbsfähigkeit zu ermöglichen. Die Gebühren werden bei Kleinstunternehmen um 90 Prozent, bei kleinen um 60 und bei mittleren Unternehmen um 30 Prozent gesenkt.
Weiterführende Informationen finden Sie hier
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 21.05.2010

Kommission will Energie aus Bioabfällen nutzen

Bis zu sieben Milliarden Euro Gewinn erwartet

Die Kommission bemüht sich mit der Publikation eines Vorschlagkatalogs um eine effizientere Wiederverwertung von Bioabfällen. Diese sollen der Wirtschaft einen Nutzen von bis zu sieben Milliarden Euro ermöglichen. Die Vorschläge beinhalten die Nutzung von Garten- oder Küchenabfällen als Energiequellen oder Recyclingmaterialien. Bioabfälle sollen zudem nicht mehr auf Deponien gelagert werden, da durch sie Treibhausgasemissionen erzeugt werden, die bis zu 25mal stärker als Kohlendioxid sind.
Genaue Informationen zum Thema „Bioabfälle“ (in englischer Sprache) finden Sie hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 18.05.2010

Nachhaltiges Wachstum durch IT-Bereich

Kommission treibt Förderung des digitalen Marktes voran

Mit einem vor kurzem veröffentlichten Aktionsplan der EU-Kommission soll die Förderung des digitalen Marktes vorangetrieben werden. Im Rahmen der Strategie Europa 2020 ist dies die erste von sieben Leitinitiativen, die ein nachhaltiges Wachstum in Europa fördern sollen. Die Initiative betrifft vor allem wirtschaftliche und soziale Potenziale des Internets. So sollen Online-Märkte gefördert und die Datensicherheit weiter ausgebaut werden. Des Weiteren sind Investitionen im IT-Bereich geplant, die die Kompetenzförderung im Umgang mit dem Internet betreffen. Außerdem sind die Senkung des Energieverbrauchs und der bessere Umgang mit Internetdaten ein führendes Anliegen.
Weitere Informationen finden Sie hier
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 19.05.2010

Regulierungspläne der Kommission vorgestellt

Stabilisierung der Finanzmärkte wird weiter voran getrieben

Die Kommission hat Anfang Juni ihre weiteren Regulierungspläne vorgestellt. Mit ihnen will sie auf G20-Ebene in den kommenden Monaten die vereinbarten Verpflichtungen der EU umsetzen. Es handelt sich dabei unter anderem um Aktionspläne, die zur Verbesserung der Derivatmärkte beitragen sollen. Als eine wesentliche Voraussetzung für mehr Transparenz auf dem Markt sollen Verbesserungen für Leerverkäufe und effizientere Richtlinien für Finanzinstrumente geschaffen werden. Auch die Überarbeitung der Richtlinien zu Einlagerungssystemen, zum Marktmissbrauch und Eigenkapitalanforderungen soll einen wichtigen Beitrag zur Regulierung des Finanzmarktes leisten.
Weitere Mitteilungen der Kommission zu diesem Thema finden Sie hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 02.06.2010

Kommission startet Informationskampagne über CE-Kennzeichnung

Verbraucher sollen von Kennzeichnung profitieren

Die EU-Kommission führt zurzeit eine Informationskampagne zur CE-Kennzeichnung durch. Unter dem Namen „CE marking makes Europe’s market yours!“ sollen vor allem Wirtschaftsteilnehmer sensibilisiert und informiert werden.
Die Kennzeichnung CE kann auf Produkte aus insgesamt 23 verschiedenen Kategorien angebracht werden, wenn sie den EU-Vorschriften entsprechen. Dazu gehören unter anderem Spielzeuge, Elektroartikel und Maschinen.
Der Hersteller verspricht dadurch die Gewährleistung von Gesundheitsschutz, Sicherheit und Umweltschutz. Nach Erfüllung aller Richtlinien oder der Prüfung des Produkts durch eine Konformitätsbewertungsstelle, kann der Artikel in der EU verkauft werden.
Die EU-Kommission ist zuversichtlich, dass die Kampagne die Öffentlichkeit besser über den Nutzen des CE-Zeichens aufklären kann, sodass sowohl Händler als auch Verbraucher von dem System profitieren können.
Weiterführende Informationen über die CE-Kennzeichnung (in englischer Sprache) finden Sie hier
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 15.06.2010

EU-Kommission auf neuen Internet-Plattformen verfügbar

Schnelle und aktuelle Informationen im studiVZ und auf Facebook

Im studiVZ/meinVZ und auf Facebook werden zukünftig die wichtigsten Neuigkeiten aus Europa und der EU veröffentlicht. Die Kommission bietet über die beliebten Internetportale aktuelle Informationen zu politischen Entwicklungen, Schüler- und Journalistenwettbewerben, Karrierechancen und vieles mehr an. Zudem wird es eine interaktive Plattform geben, in der sich Interessierte über EU-Themen austauschen können.
Zu den Internetseiten der Kommission gelangen Sie hier:
http://www.facebook.com/eu.kommission
http://www.studivz.net/eu-kommission
http://www.meinvz.net/eu-kommission
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 16.06.2010

Neue Geschäftspartner - finden statt suchen

Internationale Kooperationsgesuche von Unternehmen

Im Folgenden veröffentlichen wir einige aktuelle Kooperationsprofile von europäischen Unternehmen, die auf der Suche nach deutschen Geschäftspartnern sind.

Kooperationsgesuche Mai 2010 (PDF-Datei)

Wenn Sie ausführlichere Informationen zu den Unternehmen sowie die Kontaktdaten benötigen, oder selbst ein Kooperationsgesuch aufgeben wollen, schreiben Sie uns:

Marie-Theres Kraienhorst
Email: mk(at)zenit.de

Veranstaltungshinweise

8. Juli 2010
Fördersprechtag "Förderung und Finanzierung von Innovationen in Nordrhein-Westfalen"
Veranstaltungsort: ZENIT GmbH, Mülheim an der Ruhr
Weitere Informationen...

15. Juli 2010
Veranstaltung "Wachstum und Innovation in Europa - Unterstützungsangebote für Unternehmen in Nordrhein-Westfalen"
Veranstaltungsort: Technologiehof Münster
Weitere Informationen...

14. und 15. September 2010
Kooperationsbörse "MSV - Internationale Maschinenbaumesse in Brno/Tschechische Republik"
Veranstaltungsort: Messe Brno, Tschechische Republik
Weitere Informationen...

29. September bis 1. Oktober 2010
Kooperationsbörse "EuroSun - Solarthermie"
Veranstaltungsort: Graz
Weitere Informationen...


Weitere aktuelle Hinweise auf Veranstaltungen und Kooperationsbörsen...

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