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Newsletter März 2010

Kredite in Zukunft auch für Kleinunternehmer und Arbeitslose

500 Millionen Euro für die Finanzierung geplant

Ab Juni 2010 können EU-geförderte Kredite auch von Kleinunternehmern und Arbeitslosen beansprucht werden. Für dieses so genannte Mikrofinanzierungsinstrument werden zunächst 100 Millionen Euro zur Verfügung stehen, was aber durch Zusammenarbeit mit weltweit agierenden Finanzinstitutionen auf geschätzte 500 Millionen Euro steigen wird. Durch die Förderung soll EU-Bürgern nicht nur der Weg aus der Arbeitslosigkeit erleichtert, sondern auch ihr Unternehmergeist gefördert werden. Nach Meinung der Kommission sind die Kleinkredite eine gute Alternative, die zur Schaffung von Arbeitsplätzen beitragen. So sollen in den nächsten Jahren bis zu 45.000 Existenzgründern solche Kredite gewährt werden.
Nähere Informationen finden Sie hier.

Kommission beschließt strengere Vorschriften für Finanzsektor

Öffentliche Konsultation zu neuen Finanzplänen gestartet

Die Europäische Kommission will mit strengeren Vorschriften für das Finanzsystem eine erneute Finanzkrise vermeiden. Zu diesem Zweck stellte die Kommission erste Pläne für neue Eigenkapitalvorschriften für Finanzinstitute vor, damit deren Kunden auch in Krisenzeiten geschützt sind. Überwiegend werden darin Beschlüsse des G20-Gipfels aus dem vergangenen Jahr umgesetzt. Die Pläne werden bis zum 16. April in einer öffentlichen Konsultation vorgestellt. Die Ergebnisse werden in der zweiten Jahreshälfte in einen Gesetzesvorschlag der Kommission einfließen. Die Vorschläge betreffen unter anderem die Bereiche bessere Liquiditätsstandards, eine bessere Definition des Eigenkapitals, eine maximale Verschuldensquote und einheitliche Regeln für Banken.
Zur Konsultation gelangen Sie hier.

Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 26.02.2010

Kommission fordert Verbesserung der Abfallwirtschaft

Neue Agentur soll Anwendung des Abfallrechts kontrollieren

Experten empfehlen die Gründung einer eigenen europäischen Stelle, die für die Anwendung des Abfallrechts  zuständig ist. Durch neueste Untersuchungen im Rahmen einiger Initiativen der EU, die die Abfallwirtschaft verbessern sollen, wurden massive Probleme bei der Müllentsorgung festgestellt. Die Kontrollen betrafen mehr als 10.000 Transporte aus 22 Mitgliedsstaaten. Neben der illegalen Müllentsorgung, die weiterhin mit 19 Prozent der Abfalltransporte ein großes Problem darstellt, fand man heraus, dass zahlreiche Deponien nicht den Normen entsprechen, in vielen Mitgliedsländern keine ausreichende Basisinfrastruktur für eine korrekte Entsorgung gegeben ist und dass jeder fünfte Mülltransport nicht den Normen entsprechend durchgeführt wird. Jedes Jahr entstehen allein in der EU 2,6 Milliarden Tonnen Abfall, von denen 90 Millionen Tonnen als gefährlich eingestuft werden. Die Aufgabe der neuen Europäischen Agentur soll daher die Überwachung einer sicheren und umweltgerechten Entsorgung von Abfall sein.
Nach Aussage der Kommission ist es unabdingbar, die EU-Rechtsvorschriften im Bereich der Abfallwirtschaft einzuhalten, da nur so der Schutz der europäischen Bürger, der Umwelt und der Wirtschaft in der EU gewährleistet werden könne.
Weitere Hinweise zur Abfallentsorgung in der EU (in englischer Sprache) finden Sie hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 01.02.2010

Deutschland zeigt sich innovativ

Anhaltende Investitionen in Forschung geplant

Deutschland ist laut Europäischem Innovationsanzeiger zusammen mit den skandinavischen Ländern und Großbritannien eines der innovativsten Länder in der EU. Diese wurden, wie in dem Bericht zu lesen ist, nicht so hart von der Krise getroffen wie Länder, deren Innovationsleistungen eher niedrig sind. Im Bereich Forschung konnte aus dem Report entnommen werden, dass Europa hier noch vor Brasilien, Indien, Russland und China liegt, jedoch hinter den USA. Die Kommission forderte darum, dass weiterhin drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes in die Forschung investiert werden.
Den offiziellen Bericht (in englischer Sprache) finden Sie hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 17.03.2010

Automobilindustrie weiterhin in der Krise

Kommission gewährt weitere Unterstützung

Bei einem Treffen der Wirtschaftsminister der EU wurde über die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Automobilindustrie debattiert. Trotz staatlicher Hilfsmaßnahmen, die das Schlimmste zwar abmildern konnten, leidet die europäische Autoindustrie weiterhin sowohl an Überkapazitäten als auch an einer Minderung der Nachfrage nach Neuwagen. Langfristig setzt die Kommission auf eine bessere Koordinierung der Hilfsmaßnahmen für die Automobilindustrie. Vor allem Darlehen der Europäischen Investitionsbank und Mittel aus den Strukturfonds sollen den Problemen der Krise entgegenwirken.
Nähere Informationen zum Stand der Automobilindustrie finden Sie hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 19.02.2010

Kommission eröffnet Konsultation zu Telekommunikationsdiensten

Befragung entscheidet über neue Gesetzesvorschläge

Die Kommission prüft derzeit die Regeln zur Grundversorgung aller Bürger mit Telekommunikationsdiensten. Seit 2002 soll Europäern der Zugang zu Basisdiensten wie Telefon und Internet möglich sein. Vor allem die Frage, ob der Breitbandzugang zukünftig in den Universaldienst aufgenommen wird, beschäftigt die Kommission. Der Universaldienst soll jedem Bürger den Zugang zu Internet und Telefon möglich machen, auch bei geringem Einkommen oder einem ländlichen Wohnort. Bis zum 7. Mai läuft eine Konsultation, die entscheiden wird, ob die Kommission Ende 2010 neue Gesetzesvorschläge für den Universaldienst einreicht.
Die Konsultation finden Sie hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 02.03.2010

Beitrittsverhandlungen für Island finden Unterstützung

Kriterien zur Aufnahme müssen erarbeitet werden

Die Europäische Kommission unterstützt die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen für Island. Nach Aussage der Kommission zeigt der Antrag auf Mitgliedschaft in der Europäischen Union, dass Island gemeinsame Werte der EU wie Demokratie und Achtung der Menschenrechte schätzt und respektiert. Trotzdem muss das Land vor einem Beitritt zunächst einige Herausforderungen bewältigen, damit politische und wirtschaftliche Kriterien zur Aufnahme erfüllt werden.
Island, das momentan unter ernsten wirtschaftlichen Problemen leidet, hatte den Antrag am 17. Juli 2009 eingereicht und hofft mit dem Beitritt unter anderem auf eine Stabilisierung seiner ökonomischen und politischen Situation.
Weitere Details zu den Beitrittsverhandlungen für Island (in englischer Sprache) finden Sie hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 24.02.2010

Kooperationsbörsen auf internationalen Industriemessen

Im Rahmen des von der EU-finanzierten Projektes b2fair (business-to-fair) unterstützt NRW.Europa kleine und mittlere Unternehmen dabei, Messeaktivitäten noch effizienter zu gestalten – und zwar durch die Teilnahme an Kooperationsbörsen, die auf internationalen Messen stattfinden.

Im Jahr 2010 werden Kooperationsbörsen auf folgenden Messen organisiert:

Hannover Messe 2010 – „Weltweit wichtigstes Technologieereignis“
19. bis 23. April 2010 in Hannover

Turkeybuild - Baumesse
6. bis 8. Mai 2010 in Istanbul

MSV und IMT 2010 – Internationale Maschinenbaumesse und Internationale Messe für Metallbearbeitung
13. bis 17. September 2010 in Brünn / Tschechische Republik

ELMIA Subcontractor 2010 – Zuliefermesse für die technische Industrie
9.-12. November 2010 in Jönköping/Schweden

Für weitere Auskünfte sowie Unterstützung bei der Anmeldung steht  zur Verfügung:
Marie-Theres Kraienhorst
Email: mk(at)zenit.de

Neue Geschäftspartner - finden statt suchen

Internationale Kooperationsgesuche von Unternehmen

Im Folgenden veröffentlichen wir einige aktuelle Kooperationsprofile von europäischen Unternehmen, die auf der Suche nach deutschen Geschäftspartnern sind.

Kooperationsgesuche Februar 2010 (PDF-Datei)

Wenn Sie ausführlichere Informationen zu den Unternehmen sowie die Kontaktdaten benötigen, oder selbst ein Kooperationsgesuch aufgeben wollen, schreiben Sie uns:

Marie-Theres Kraienhorst
Email: mk(at)zenit.de

Veranstaltungshinweise

28.-30. April 2010
TII 2010 Annual Conference: Innovation 3.0: Challenges, Needs and Skills of the New Innovation Era
Veranstaltungsort: Düsseldorf, Hilton Hotel
Weitere aktuelle Hinweise auf Veranstaltungen und Kooperationsbörsen...

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