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Newsletter Januar 2010

2010: Europäisches Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung

Bewusstsein schaffen für die Problematik der Armut und der sozialen Ausgrenzung

17 Prozent der EU-Bevölkerung leben an der Grenze der Armut, in Zahlen sind dies ca. 80 Millionen Menschen, die sozial benachteiligt und ausgegrenzt werden. Viele Menschen (74 Prozent) erwarten, dass die EU in der Bekämpfung von Armut Verantwortung übernimmt und auf die Problematik hinweist.
2010 wurde vom Europäische Parlament und Europäischen Rat zum Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung ausgerufen. Damit wird die von der Europäischen Union u. a. im Vertrag von Lissabon eingegangene Verpflichtung bekräftigt, die Beseitigung der Armut entscheidend voran zu bringen.

In Deutschland werden die Aktivitäten im Rahmen des Europäischen Jahres vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gestaltet und mit einer Auftaktveranstaltung am 25. Februar in Berlin gestartet. Informationen zu weiteren Aktionen in Deutschland erhalten Sie hier.

Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 20.01.2010

Portal 21

Informations- und Serviceportal zu grenzüberschreitenden Dienstleistungen in Europa

Seit dem 28. Dezember 2009 gilt die Europäische Dienstleistungsrichtlinie, die es Unternehmen erleichtern soll, ihre Dienstleistungen über die Landesgrenzen hinaus anzubieten.  Die Richtlinie umfasst alle Dienstleistungen, lediglich Bereiche wie Finanzen, Gesundheit und private Sicherheitsdienste werden nicht von der Richtlinie erfasst.
Natürlich profitieren auch Verbraucher von einem größeren Wettbewerb. Aber damit sie grenzüberschreitende Dienstleistungen in Anspruch nehmen, ist ein Wissen über Verbraucherschutz und die rechtlichen Rahmenbedingungen in anderen europäischen Staaten unabdingbar. Daher wurde von der Bundesregierung das Internetportal „Portal 21“ geschaffen, das u. a. über das Vertrags-, Gewährleistungs- und Insolvenzrecht in den EU-Mitgliedstaaten informiert, Fragen des Verbraucherschutzes und Rechtschutzes behandelt und Anlaufstellen in den europäischen Ländern nennt. Zugang zum Portal erhalten Sie unter www.portal21.de.

Kampf gegen Geldfälschung geht weiter

Europäische Kommission möchte Vorgehen intensivieren

Die Zahl der gefälschten Münzen ist im vergangenen Jahr von 195.900 auf 172.100 gesunken. Beliebteste Münze bei den Fälschern ist nach wie vor die 2 Euro Münze, die drei Viertel aller Fälschungen darstellt.

Im Gegensatz dazu war die Zahl der unechten Euroscheine im Vorjahr deutlich höher mit 860.000 Banknoten. Beim Schutz des Euros vor Fälschungen arbeitet die EU-Kommission eng mit der Europäischen Zentralbank, Europol, Interpol und den zuständigen nationalen Behörden zusammen. Die Zentralbank ist dabei vor allem für Analysen der gefälschten Banknoten und die Aufbewahrung der gewonnen Daten verantwortlich. Europol unterstützt Mitgliedsstaaten bei der Bekämpfung der Geldfälscherei und bietet technische Unterstützung an. Der Kampf gegen die Fälschung von Banknoten soll im Jahr 2010 ausgeweitet und intensiviert werden.

Weitere Informationen zur Betrugsbekämpfung in Europa finden Sie hier.

Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 11.01.2010

Strengere Richtlinien zum Stromverbrauch in der EU

Reduzierung der Emissionen bis zu 75 Prozent erwartet

In diesem Jahr werden die Richtlinien für Elektrogeräte gestrafft, um den Stromverbrauch in der EU zu reduzieren. So dürfen Geräte im Stand-by-Modus bald nicht mehr als zwei Watt Strom verbrauchen, was bis 2020 zu einer Reduzierung des Verbrauchs von 75 Prozent führen soll. Die jährlichen Einsparungen sollen sich dabei in der EU auf 14 Millionen Tonnen CO2 Emissionen belaufen. Auch in anderen Gebieten der Welt soll es nach Schätzung der Kommission zu solchen Veränderungen kommen, da die jeweiligen Produkte weltweit verkauft werden.
Ab April wird  dann eine Obergrenze für den Energieverbrauch von Netzteilen an Geräten wie Telefonen und Computern festgelegt, was bis 2020 zu einer Verringerung des Energieverbrauchs von einem Drittel führen soll.
Anschließend werden im Juli die Verbrauchsgrenzen auf Kühlschränke ausgeweitet, sodass sie bis 2012 ein Fünftel weniger Energie verbrauchen sollen.
Weitere Informationen (in englischer Sprache) finden Sie hier.

Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 6.01.2010

eCommerce sorgte für 12 Prozent der Unternehmensumsätze

Elektronischer Ein- und Verkauf von Produkten steigerte Unternehmensumsätze

Ergebnisse einer Erhebung über die Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) in Unternehmen ergaben, dass in der EU 12 Prozent der Umsätze via e-Commerce, in Deutschland sogar 15 Prozent, erwirtschaftet wurden.  93 Prozent aller mittelständischen Unternehmen der EU verfügen über einen Internetzugang, 82 Prozent über einen Breitbandinternetzugang, Im Vergleich liegt Deutschland mit 97 Prozent und 88 Prozent deutlich über dem Durchschnitt der EU.

Drei Viertel des e-Commerce-Umsatzes der Unternehmen wurde in Deutschland innerhalb des eigenen Landes erzielt, 20 Prozent mit einem anderen EU-Mitgliedsland und 8 Prozent durch E-Commerce mit einem Nicht-EU-Land.
Weitere Informationen hierzu finden Sie hier.

Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 19.01.2010

Erste Schritte zur Stärkung der Eisenbahnbranche eingeleitet

Neuer Zugang zur Schieneninfrastruktur soll sich positiv für Reisende auswirken

Seit Beginn des neuen Jahres können europäische Eisenbahnunternehmen ihre Dienste auch im Nachbarland anbieten. Durch einen neuen Zugang zur Schieneninfrastruktur der Mitgliedsstaaten wird es möglich sein, den Bahnkunden neue und kundenorientierte Dienste anzubieten. So wird das Pendeln zwischen verschiedenen Bahnhöfen der EU leichter und durch ein eingeführtes Kabotagerecht für internationale Züge wird es sogar möglich sein, Fahrgäste an Bahnhöfen der anderen Mitgliedsstaaten aufzunehmen und abzusetzen.
Nach Aussage der Kommission ist dies ein neuer Schritt zur Stärkung der europäischen Eisenbahnbranche und die Marktöffnung wird sich auch positiv für Reisende auswirken. Es wird zukünftig mehr Auswahlmöglichkeiten und niedrigere Preise im Angebot der Bahnunternehmen geben.
Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 4.01.2010

Neue Geschäftspartner - finden statt suchen

Internationale Kooperationsgesuche von Unternehmen

Im Folgenden veröffentlichen wir einige aktuelle Kooperationsprofile von europäischen Unternehmen, die auf der Suche nach deutschen Geschäftspartnern sind.

Kooperationsgesuche Dezember 2009 (PDF-Datei)

Wenn Sie ausführlichere Informationen zu den Unternehmen sowie die Kontaktdaten benötigen, oder selbst ein Kooperationsgesuch aufgeben wollen, schreiben Sie uns:

Marie-Theres Kraienhorst
Email: mk(at)zenit.de

Veranstaltungshinweise

18. Februar 2010
Nationaler Informationstag im Rahmen des IKT Politik-Unterstützungs-Programms (ICT PSP)
Veranstaltungsort: ZENIT GmbH, Bismarckstr. 28, 45470 Mülheim an der Ruhr
Weitere Informationen...

4. März 2010
Successful R&D in Europe
Veranstaltungsort: Konferenz-Center Flughafen Düsseldorf
Weitere Informationen...


Weitere aktuelle Hinweise auf Veranstaltungen und Kooperationsbörsen...

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