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Newsletter September 2009

Unternehmensbefragung über Phosphate in Waschmitteln

Feedback von Herstellern von Wasch- und Reinigungsmitteln erwünscht

Im Auftrag der EU-Kommission führt die ZENIT GmbH aktuell eine Befragung von kleinen und mittleren Unternehmen in NRW durch, die Wasch- und Reinigungsmittel herstellen oder solche Hersteller beliefern. Hintergrund der Befragung ist eine mögliche Überarbeitung der EU-Verordnung 648/2004  über die Verwendung von Detergenzien, die die Verwendung von Phosphaten einschränken oder ggf. verbieten könnte.
Die EU-Kommission bittet daher betroffene Unternehmen um ihre Meinung, um die möglichen Gesetzesfolgen im Vorfeld der Erarbeitung eines neuen Vorschlags abschätzen zu können. Zur Teilnahme genügt es, den Fragebogen
auszufüllen und bis zum 13.10.2009 an die ZENIT GmbH, z.Hd. Frau Kraienhorst, Bismarckstraße 28, 45470 Mülheim an der Ruhr (Email mk(at)BITTE-LÖSCHENzenit.de, Fax 0208-30004-29) zu schicken. ZENIT leitet die Ergebnisse dann in anonymisierter Form an die EU-Kommission weiter.

Barroso bleibt Präsident der EU-Kommission

Mit 382 Ja-Stimmen wurde Barroso für eine zweite Amtszeit gewählt

Das Europäische Parlament hat der Ernennung von José Manuel Barroso als Präsident der Europäischen Kommission für weitere fünf Jahre zugestimmt. In Straßburg stimmten 382 von 718 Abgeordneten für Barroso. 117 enthielten sich, 219 stimmten mit Nein. Barroso war zuvor einstimmig von den Regierungschefs der Europäischen Union nominiert worden. Barroso fühlt sich durch die Wiederwahl in seiner Politik bestätigt. Er wolle nun eng mit allen Parteien zusammen arbeiten, die für ein geeintes Europa einträten.
Bevor es zur Abstimmung kam, stellte Barroso seine Pläne für eine zweite Amtszeit vor. Als Lehre aus der Finanzkrise müsse ein neues, nachhaltiges Wachstumsmodell entwickelt werden. Außerdem kündigte er neue Regelungen in Bereichen von der Entsendung von Arbeitnehmern über soziale Folgenabschätzungen bis hin zur Stärkung der europäischen Außenpolitik an.
Barrosos Rede im englischen Original nachzulesen.

Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 16.9.2009

Konjunkturmaßnahmen zeigen erste Wirkung

Trotz Rückgang des Bruttoinlandsproduktes Aufschwung im nächsten Halbjahr zu erwarten

Laut einer Zwischenprognose der EU-Kommission hat sich die Wirtschaftslage deutlich verbessert. Auch in der zweiten Jahreshälfte werden gute Wachstumschancen in Aussicht gestellt. Neben dem privaten und öffentlichen Verbrauch lassen günstige Finanzierungsbedingungen einen leichten Aufschwung in künftigen Quartalen erwarten. Trotzdem ist wegen der verminderten wirtschaftlichen Tätigkeit Ende 2008 und Anfang 2009 ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 4 Prozent für das Gesamtjahr zu verzeichnen. Dies wurde bereits im Frühjahr durch die EU bekannt gegeben. Für Deutschland wird ein Rückgang um 5,1 Prozent in diesem Jahr prognostiziert. Auch die Inflationsprognose bleibt wie erwartet unverändert bei 0,9 Prozent in der EU und bei 0,4 im Euroraum.
Laut der Kommission habe sich die Lage in der Wirtschaft durch die Förderung der Regierung zwar gebessert, trotzdem müsse man mit weiteren Verlusten von Arbeitsplätzen rechnen. Aus diesem Grund müsse die Stützung der Konjunkturerholung 2010 fortgesetzt und die Sanierung des Finanzsektors vorangetrieben werden. Zudem solle eine Ausstiegsstrategie zur Rückführung der öffentlichen Finanzen und eine Mobilisierung von Ressourcen, die das Wachstums- und Beschäftigungspotential steigern, festgelegt werden.
Weitere Informationen finden sich hier.

Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 21.09.2009

Mehr Innovation in Europa

Europäische Union verringert Abstand zu Konkurrenten USA und Japan

Die EU-Mitgliedstaaten haben ihre Innovationsleistung deutlich verbessert. Dies resultiert vor allem aus dem Partnerschaftskonzept zwischen der EU und ihren Mitgliedstaaten, dem „Small Business Acts“ (SBA) und der Dienstleistungsrichtlinie für den Binnenmarkt. Neue EU-Beihilfevorschriften machen es den Mitgliedstaaten außerdem möglich, Forschung und Entwicklung sowie Innovation besser zu fördern.
Mit der verbesserten Innovationsleistung schließt die Europäische Union zu den Hauptkonkurrenten USA und Japan auf. Es ginge darum, die Marktakzeptanz innovativer Produkte und Dienstleistungen zu fördern, hieß es von Seiten der Kommission. Aber auch Rechtsetzung und Normung könnten Innovation beeinflussen. Man hofft vor allem, dass die neuen Regeln für Kfz-Emissionen, die REACH-Vorschriften, die Ökodesign-Maßnahmen sowie die Leitmarktinitiative (LMI) die Innovation in Europa weiter voranbringen werden. Europäische Fonds sollen eine stärkere Ausrichtung auf Innovation erhalten. Mit 86 Milliarden Euro der kohäsionspolitischen Investitionen soll in den Regionen die Forschung und Innovation unterstützt werden. Das 7. Forschungsrahmenprogramm und die Bereitstellung von Risikokapital bieten weitere Möglichkeiten.
Weiterführende Informationen finden sich hier.

Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 2.9.2009

EU-Kommission fördert Alternativen zu Tierversuchen

50 Millionen Euro für Testverfahren ohne Tiere in der Kosmetikindustrie

Europäische Kommission und die Europäische Kosmetikindustrie wollen mit 50 Millionen Euro alternative Testverfahren im Bereich der Forschung fördern. Die Förderung ist für Sicherheitstests gedacht, die zuverlässiger, billiger und schneller als Tierversuche sind.
Am 30. Juli 2009 hatte die EU-Kommission einen mit 25 Millionen Euro ausgestatteten Aufruf gestartet, der sich an die Einreichung von Vorschlägen für die Testverfahren richtete. Daraus erhofft sich die Kommission Forschungsprojekte, die verschiedenste wissenschaftliche Perspektiven zu dem Thema mit einbeziehen. Es geht darum, Geräte zu entwickeln, die zur Organsimulation geeignet sind und mit denen die Verwendung humanbasierter Zielzellen, die Festlegung neuer toxikologischer Endpunkte und Zwischenmarker möglich sind. Außerdem sieht die Kommission wissenschaftliches Potenzial in computergestützten Modellierungstechniken, der Nutzung von Ansätzen der Systembiologie sowie der integrierten Datenauswertung und Wissenschaftsdienste. Gefördert werden können nur Tests, bei denen keine lebenden Tiere zum Einsatz kommen. Die Ergebnisse sollen in der kosmetischen Industrie, der pharmazeutischen und der chemischen Industrie sowie anderen einschlägigen Sektoren Verwendung finden.
Weitere Informationen finden sich unter CORDIS.

Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 31.8.2009

Geistiges Eigentum besser schützen

EU-Kommission will bei Marken- und Produktpiraterie härter durchgreifen

Die EU-Kommission möchte den Schutz vor Marken- und Produktpiraterie verbessern. In der europäischen Wissensgesellschaft sind die Rechte am geistigen Eigentum besonders wichtig. Designer, Unternehmer, aber auch die Verbraucher leiden unter gefälschten Produkten und Dienstleistungen. Diese bringen Arbeitsplätze in Gefahr. Der Kommission geht es nicht darum, die Regeln zu verschärfen. Stattdessen sollen bereits bestehende Regelungen gezielter durchgesetzt werden. Privater Sektor, nationale Behörden und Verbraucher im gesamten Binnenmarkt sollten zudem ihre Zusammenarbeit besser koordinieren.
Die bessere Zusammenarbeit soll durch eine neue EU-Beobachtungsstelle für Marken- und Produktpiraterie gesichert werden. Gegenseitiger Informationsaustausch und Unterstützung seien besonders wichtig, so die Kommission. Hierzu müssen die Mitgliedstaaten noch nationale Koordinatoren benennen.
Nähere Informationen finden Sie hier.

Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 14.9.2009

Online-Shopping ist nicht verbraucherfreundlich

EU-Kommission beanstandet mehr als die Hälfte der Online-Shops

Immer mehr Europäer kaufen im Internet ein. Keine Ladenöffnungszeiten oder die einfache Schnäppchensuche sind nur zwei der Vorteile des Online-Shoppings. Doch eine Untersuchung der EU-Kommission zeigt nun, dass der Interneteinkauf alles andere als verbraucherfreundlich ist. Auf mehr als der Hälfte der 369 untersuchten Webseiten, die Unterhaltungselektronik anbieten, wurden gravierende Mängel gefunden. Verbraucherrechte werden missachtet oder Kunden getäuscht – auch in deutschen Shops. Das ist die traurige Bilanz der Untersuchung.
Zwei Drittel der Online-Shops in Deutschland seien zu beanstanden, ergab eine Testaktion des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. 29 Anbieter der 369 kamen aus Deutschland. Insgesamt wurden Online-Händler aus 26 Ländern überprüft. Der am häufigsten auftretende Mangel an den Seiten sind falsche oder fehlende Informationen über Verbraucherrechte. Nach EU Recht darf online gekaufte Ware mindestens eine Woche lang ohne Angabe von Gründen zurückgegeben werden. Viele Webseiten verraten dies ihren Kunden nicht oder geben sogar an, die Artikel gar nicht zurückzunehmen. Weitere Verstöße gegen das EU-Recht ergeben sich beispielsweise bei der Preisauszeichnung.

Quelle: EURActiv.com, 10.9.2009, und Spiegel Online, 9.9.2009

Neue Geschäftspartner - finden statt suchen

Internationale Kooperationsgesuche von Unternehmen

Im Folgenden veröffentlichen wir einige aktuelle Kooperationsprofile von europäischen Unternehmen, die auf der Suche nach deutschen Geschäftspartnern sind. Wenn Sie ausführlichere Informationen zu den Unternehmen sowie die Kontaktdaten benötigen, oder selbst ein Kooperationsgesuch aufgeben wollen, schreiben Sie uns: E-Mail mk@zenit.de

Kooperationsgesuche August 2009 (PDF-Datei)

Darüber hinaus haben Sie auf folgenden internationalen Messen im Rahmen des von der EU unterstützten Projektes b2fair die Möglichkeit, Geschäftspartner zu finden - und wir unterstützen Sie dabei:

13.-17. Oktober 2009
FAKUMA - Fachmesse für Kunststoffverarbeitung
Friedrichshafen

21-22. Oktober 2009
Wood-Tec - Fachmesse für holzverarbeitende Industrie
Brno/Tschechische Republik

11./12. November 2009
ELMIA Subcontracting
Jönköping/Schweden

18.-20.11.2009
Ökoindustria - Internationale Fachmesse für die Umweltindustrie
Budapest/Ungarn

24.-27.11.2009
POLEKO - Größte Messe Osteuropas für Umwelttechnik
Poznan/Polen

Wenn Sie an einer der Kooperationsbörsen teilnehmen möchten oder nähere Informationen benötigen, wenden Sie sich an:

Marie-Theres Kraienhorst
Email: mk(at)zenit.de

29. Oktober 2009
Fördersprechtag "Förderungen und Finanzierung von Innovationen
Veranstaltungsort: ZENIT GmbH, Mülheim an der Ruhr
Weitere Informationen...

29./30. Oktober 2009
Kooperationsbörse Abfallwirtschaft und Umwelttechnik "ENTSORGA-ENTECO 2009"
Veranstaltungsort: Messe Köln
Weitere Informationen...

19./20. November
Kooperationsbörse MEDICA in Düsseldorf
Veranstaltungsort: Messe Düsseldorf
Weitere Informationen...

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