Logo Europa Info Mittelstand

Newsletter August 2009

Online Konsultation zur Durchführung des Forschungsrahmenprogramms der EU

EU-Kommission veröffentlicht Fragebogen

2010 soll von der Europäischen Kommission eine „Mitteilung zur Vereinfachung der Durchführung des Forschungsrahmenprogramms“ veröffentlicht werden. Dazu wünscht sich die Kommission jedoch noch die Stellungnahmen von relevanten Schlüsselakteuren. Diese können ihre Ideen bei einer Online-Konsultation einbringen.

Bis zum 15. September 2009 ist im Internet ein Fragebogen zu finden: ttp://ec.europa.eu/yourvoice/ipm/forms/dispatch?form=SimpleIdeas.

Förderprogramm INNOVATIONSMANAGEMENT

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie fördert externe Management- und Beratungsleistungen

In allen Branchen und Technologiefeldern bieten sich mit innovativen Produkt- und Verfahrensideen gute Chancen, neue Märkte erfolgreich zu erschließen.
Mit dem Programm "Innovationsmanagement in kleinen Unternehmen der neuen Bundesländer und Berlin sowie in ausgewählten Modellregionen des übrigen Bundesgebietes"  (www.inno-beratung.de) werden kleine Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und des Handwerks bei Produkt- und Prozessinnovationen unterstützt. Die geförderte Beratung und externe Managementleistungen sollen helfen, technische und wirtschaftliche Risiken zu mindern, die mit Produkt- und Prozessinnovationen verbunden sind.
Förderfähige Regionen in NRW sind: Metropolregion Köln-Bonn-Aachen, Münster und Umgebung, Ruhrgebiet, Südwestfalen / Ostwestfalen Lippe.

Die Förderquote liegt bei durchschnittlich 50%. Für die Initialberatung (Beratungsgutschein) wird ein halber Beratertag sogar zu 100 % bezuschusst. Die Förderung erfolgt grundsätzlich ohne thematische Einschränkung auf bestimmte Technologien, Produkte, Branchen oder Wirtschaftszweige. Mit dem Innovationsprogramm kann auch eine auf die Innovationsidee zugeschnittene Fördermittelberatung nebst (intensiver) Unterstützung bei der Antragstellung gefördert werden!

Falls Sie eine Beratung und weiterreichende Informationen erhalten möchten, wenden Sie sich bitte an Dr. Bernhard Iking, Tel. (02 08) 30004 - 73; Mail: ik(at)zenit.de

Deutschland hilft Exportunternehmen

EU-Kommission genehmigt „Hermes“-Regelung

Die Finanzkrise hat auch Auswirkungen auf den privaten Versicherungsmarkt. Deutschland reagierte darauf mit einer Regelung für verbesserte Exportkreditgarantien, damit weiterhin die erforderliche Risikodeckung vorhanden ist. „Hermes-Deckung“ heißt die Regelung, die jetzt von der EU-Kommission genehmigt wurde, und die Exportunternehmen vom Druck der derzeitigen Finanzkrise erleichtert. Damit soll der Markt stabilisiert werden, der durch die Krise gestört ist. Die Regelung stehe im Einklang mit dem Vorübergehenden Gemeinschaftsrahmen für staatliche Beihilfen zur Erleichterung des Zugangs zu Finanzierungsmitteln in der gegenwärtigen Finanz- und Wirtschaftskrise, teilte die EU-Kommission mit. Genehmigt wurde die Regelung bis zum 31. Dezember 2010.

Durch die Hermes-Deckung gibt es nun marktgerechte Prämien für die staatlichen Garantien. Damit wird das Problem bekämpft, dass private Versicherer derzeit keine kurzfristigen Exportkreditgarantien übernehmen. In die Regelung eingeschlossen sind aber nur solche Exportrisiken für finanziell solide Auslandsgeschäfte von in Deutschland niedergelassenen Unternehmen. Das Exportunternehmen muss zudem einen großen Teil des Risikos selbst tragen.Weitere Informationen finden Sie hier.

Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 5.8.2009

Wettbewerb auch in Krisenzeiten gesichert

Wettbewerbsbericht 2008 zeigt positive Auswirkungen europäischer Wettbewerbspolitik

Der Wettbewerbsbericht 2008 der Europäischen Kommission zieht eine positive Bilanz, trotz Wirtschaftskrise. Wettbewerbswidrige Verhaltensweisen konnten unterbunden werden, Unternehmenszusammenschlüsse wurden überprüft und staatliche Beihilfen kontrolliert. Der Bericht hebt diesmal erstmals die Vorteile hervor, die das Wettbewerbsrecht für die europäischen Verbraucher hat, wie beispielsweise die Geldbußen für illegale Preisabsprachen von Kartellen. Es wird geschätzt, dass die von der EU-Kommission geahndeten Kartelle in 2006 und 2007 der Wirtschaft 7,6 Milliarden Euro Schaden zugefügt haben.
Die Wettbewerbspolitik passt sich den wirtschaftlichen Gegebenheiten an, weshalb sie auch in der Finanzkrise unvermindert weitergeführt werden konnte. Damit werden gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle Unternehmen im Binnenmarkt gewährleistet, die in der Finanzkrise für Stabilität sorgten.
Der Jahresbericht ist online abrufbar.

Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 19.8.2009

Erasmus Mundus-Programm wird erweitert

Neue Master- und Promotionsstudiengänge erhalten Förderung

Die Europäische Kommission hat 63 Masterstudiengänge und gemeinsame Promotionsprogramme ausgewählt, um die vorhandenen Studiengänge des Erasmus Mundus-Programms zu ergänzen. 269 Universitäten beteiligen sich in Europa an diesen Studiengängen. Hinzu kommen 70 internationale Partneruniversitäten. Die meisten Teilnehmerunis kommen aus Deutschland: 31 Hochschulen bieten die genannten Masterstudiengänge an. Das Erasmus Mundus-Programm soll die Europäische Union als Wissenschaftsgesellschaft weltweit in einer Spitzenposition halten. Erasmus Mundus fördert dazu attraktive Studienprogramme und Stipendien.

Die 13 Erasmus Mundus-Promotionsprogramme bieten Stipendien für promotionsbezogene Tätigkeiten bis zu drei Jahren. Die Programme decken die gesamte Bandbreite von naturwissenschaftlichen, biowissenschaftlichen und geisteswissenschaftlichen Disziplinen ab. Die Masterstudiengänge erstrecken sich über fünf Jahre. Neben Deutschland sind auch Frankreich, Spanien, Italien und Schweden stark an den insgesamt 231 europäischen Universitäten beteiligt, die die Studiengänge anbieten. Die Studienprogramme bieten Stipendien für hochbegabte Studierende aus „Drittländern“ und für Wissenschaftler an, die eine Lehr- oder Forschungstätigkeit ausüben.
Nähere Informationen gibt es hier.

Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 6.8.2009

Ermäßigte Zinssätze für umweltfreundliche Produkte

Zwei Jahre lang können Unternehmen günstige Darlehen erhalten

Mit einer Zinsvergünstigung möchte die EU-Kommission umweltfreundliche Produkte fördern. Investiert ein Unternehmen in „grüne“ Produkte, kann es zinsvergünstigte Kredite erhalten. Die entsprechende befristete Regelung aus Deutschland ist nun von der Kommission genehmigt worden. Damit ist es Behörden auf Bundes-, Landes- oder Kommunalebene nun möglich, Darlehen bis zum 31. Dezember 2010 zu vergeben, für die bis zum 31. Dezember 2012 ermäßigte Zinssätze gelten. Die Regelung stimmt mit den Anforderungen aus dem Vorübergehenden Beihilferahmen der Gemeinschaft überein. Das bedeutet, es werden gewisse Mindestzinssätze und Umweltanforderungen eingehalten und zudem nur Unternehmen gefördert, die sich bis zum 1. Juli 2008  nicht in Schwierigkeiten befanden. Bei Investitionen, die mit der neuen Regelung gefördert werden, muss es sich um Produkte handeln, die noch nicht geltende, strenge gemeinschaftliche Umweltschutznormen frühzeitig erfüllen oder darüber hinausgehen. Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gilt,
dass der ermäßigte Zinssatz höchstens 50 Prozent und bei großen Unternehmen maximal 25 Prozent unter dem Referenzzinssatz gemäß Abschnitt 4.4.2 des Vorübergehenden Gemeinschaftsrahmens liegen. Nach zwei Jahren muss der Zinssatz mindestens wieder dem Referenzzinssatz entsprechen. Das Risikoprofil muss aber jederzeit berücksichtigt werden.
Nähere Informationen gibt es unter http://ec.europa.eu/competition/state_aid/register/.

Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 5.8.2009

Kommission will eCall beschleunigen

Freiwillige Einführung des Fahrzeugsicherheitssystems geht nur langsam voran

Die EU-Kommission hat einen letzten Appell an alle Mitgliedstaaten der EU gerichtet, die Einführung des Fahrzeugsicherheitssystems „eCall“ voranzubringen. Je schneller diese freiwillige Einführung durchgeführt werde, desto besser. Denn die bordeigene Kommunikationstechnologie für Fahrzeuge könnte jährlich bis zu 2.500 Menschen das Leben retten. Von Seiten der Kommission hieß es, dass gegebenenfalls die EU-Kommission klare Regeln für Regierungen, Industrie und Rettungsdienste aufstellen würde, um die Einführung von eCall zu beschleunigen.

Das Notrufsystem funktioniert so, dass es bei einem schweren Unfall automatisch die 112 wählt und den Standort des Fahrzeugs somit an die nächste Notrufzentrale übermittelt. Die Zeit bis zum Eintreffen der Rettungskräfte kann damit halbiert werden, so dass die Versorgung von Verletzungen schneller gegeben ist und mehr Leben gerettet werden können. Das System ist derzeit noch in keinem Mitgliedstaat in Betrieb. Laut den Plänen der EU-Kommission müssen Behörden, Fahrzeughersteller und Rettungsdienste alle nötigen Anstrengungen übernehmen, damit eCall in allen Fahrzeugtypen in allen Mitgliedstaaten funktioniert und alle Rettungsdienste eCall-Notrufe entgegennehmen können.

Weitere Informationen gibt es unter http://ec.europa.eu/information_society/activities/esafety/ecall/index_en.htm und http://ec.europa.eu/information_society/newsroom/cf/news.cfm?item_type=library&item_subtype=audiovisual&tpa_id=144.

Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 21.8.2009

Neue Geschäftspartner - finden statt suchen

Internationale Kooperationsgesuche von Unternehmen

Im Folgenden veröffentlichen wir einige aktuelle Kooperationsprofile von europäischen Unternehmen, die auf der Suche nach deutschen Geschäftspartnern sind. Wenn Sie ausführlichere Informationen zu den Unternehmen sowie die Kontaktdaten benötigen, oder selbst ein Kooperationsgesuch aufgeben wollen, schreiben Sie uns: E-Mail mk@zenit.de

Kooperationsgesuche Juli 2009 (PDF-Datei)

Darüber hinaus haben Sie auf folgenden internationalen Messen im Rahmen des von der EU unterstützten Projektes b2fair die Möglichkeit, Geschäftspartner zu finden - und wir unterstützen Sie dabei:

13.-17. Oktober 2009
FAKUMA - Fachmesse für Kunststoffverarbeitung
Friedrichshafen

21-22. Oktober 2009
Wood-Tec - Fachmesse für holzverarbeitende Industrie
Brno/Tschechische Republik

11./12. November 2009
ELMIA Subcontracting
Jönköping/Schweden

18.-20.11.2009
Ökoindustria - Internationale Fachmesse für die Umweltindustrie
Budapest/Ungarn

24.-27.11.2009
POLEKO - Größte Messe Osteuropas für Umwelttechnik
Poznan/Polen

Wenn Sie an einer der Kooperationsbörsen teilnehmen möchten oder nähere Informationen benötigen, wenden Sie sich an:

Marie-Theres Kraienhorst
Email: mk(at)zenit.de

Veranstaltungshinweise

16. September 2009
Europe meets Kanada - Kooperationschancen für europäische Unternehmen in Kanada - mit Praxisbeispielen aus den Bereichen Produktion, F & E und Medizintechnik
Veranstaltungsort: ZENIT GmbH, Bismarckstr. 28, 45470 Mülheim an der Ruhr
Weitere Informationen...

12./13. Oktober
Internationale Kooperationsbörse auf der ANUGA Food
Veranstaltungsort: Messe Köln
Weitere Informationen...

29./30. Oktober 2009
Kooperationsbörse Abfallwirtschaft und Umwelttechnik "ENTSORGA-ENTECO 2009"
Veranstaltungsort: Messe Köln
Weitere Informationen...

19./20. November
Kooperationsbörse MEDICA in Düsseldorf
Veranstaltungsort: Messe Düsseldorf
Weitere Informationen...

DruckenPDF-Datei