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Newsletter Januar 2009

Kreativ und innovativ in 2009

Europäisches Jahr am 7. Januar in Prag eröffnet

Die Europäische Union hat 2009 zum Europäischen Jahr der Kreativität und Innovation erklärt. Ziel ist es, die zentrale Rolle von Kreativität und Innovation als Schlüsselkompetenzen hervorzuheben und die Europäische Union besser für die künftigen Herausforderungen einer globalisierten Welt zu rüsten. Verstanden wird Kreativität dabei als Motor für Innovation und als entscheidender Faktor für die Entwicklung nicht nur von persönlichen, beruflichen und sozialen, sondern auch unternehmerischen Kompetenzen.
Das Querschnittsprojekt umfasst verschiedenste Bereiche. Neben der Bildungs- und Kulturpolitik betrifft es auch die Wirtschafts-, Regional- und Forschungspolitik. Flankiert wird es von Werbekampagnen, Veranstaltungen und Initiativen auf europäischer, nationaler, regionaler sowie lokaler Ebene.
Auch die Bundesregierung unterstützt das Projekt mit vielfältigen Aktivitäten und Veranstaltungen. Informationen dazu gibt es im Netz unter www.ejki2009.de

Die EU selbst informiert unter anderem auf den Seiten www.create2009.europa.eu/ und www.dialogue2008.eu über Hintergründe und Aktionen, eine Presseinformation vom Bundesforschungsministerium zum Thema gibt es unter www.bmbf.de/press/2444.php

Europa wird immer innovativer

Gute Nachrichten aus dem EU Innovationsanzeiger 2008

Der Europäische Innovationsanzeiger 2008 zeichnet ein positives Bild von der Entwicklung der Innovationsleistung in Europa vor Beginn der Finanzkrise. Besonders die neuen Mitgliedstaaten der EU, Bulgarien, Rumänien und Zypern, haben einen großen Teil dazu beigetragen, dass Europa seinen Innovationsrückstand zu Japan und den USA aufholt.
Fachkräfte und Innovationsfinanzierung sind die beiden Schwerpunkte, die die Aufholjagd Europas in Sachen Innovationen bestimmen. Jedoch gibt es weiterhin Schwächen bei den Investitionen. Eine detaillierte Analyse über die Fortschritte hin zum Europäischen Forschungsraum liefert der Bericht „Forschung, Technologie und Wettbewerbsfähigkeit 2008“.
Verbesserungen erzielt haben in Europa fast alle Länder. Demnach gibt es eine Führungsgruppe, bestehend aus der Schweiz, Finnland, Schweden, Deutschland, Dänemark und Großbritannien. Die Innovationsentwicklung in diesen Ländern ist deutlich überdurchschnittlich. Besonders die Schweiz und Deutschland verzeichnen ein hohes Wachstum.
Detaillierte Ergebnisse der Länder können unter http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=MEMO/09/18&format=HTML&aged=0&language=EN&guiLanguage=en eingesehen werden.
Wegen verzögerter Datenübermittlung werden in dem Innovationsanzeiger die Daten von 2006/2007 verarbeitet und stellen damit die Zeit vor der Finanzkrise dar. Durch die guten Ergebnisse in den Vorjahren sind Unternehmen in Europa jetzt besser in der Lage, die Krise zu bewältigen.
Weitere Informationen bietet auch die Webseite des EU-Kommissions-Vizepräsidenten Günter Verheugen: http://ec.europa.eu/commission_barroso/verheugen/index_de.htm.

Quelle: Europa Press Releases Rapid, 22.01.2009

Arbeitnehmerfreizügigkeit hat positive Wirkung

Arbeitermigration ist gut für das Wirtschaftswachstum der EU

Arbeitskräfte aus den neuen EU-Ländern, die für ihren Arbeitsplatz in einen anderen EU-Staat ausgewandert sind, wirken sich positiv auf das Wirtschaftswachstum aus, wie ein Bericht der EU-Kommission jetzt ergeben hat. Beschäftigte, die sich aus von 2004 bis 2007 beigetretenen EU-Mitgliedstaaten in anderen EU-Ländern eine Beschäftigung gesucht haben, haben Arbeitsmarkt und Lohngestaltung in diesen Ländern nicht geschwächt, sondern sogar gestärkt. Im Verhältnis zum gesamten EU-Arbeitsmarkt fällt die Arbeitermigration allerdings nicht stark ins Gewicht.
Die Kommission rief vor dem Hintergrund des Berichts die Mitgliedstaaten auf, ob die positiven Auswirkungen nicht als Anlass genommen werden sollten, die regionalen Beschränkungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit aufzuheben. Es sei eine Grundfreiheit der Bürger der EU, in jedem der anderen Mitgliedstaaten einer Arbeit nachzugehen zu dürfen. Die positiven Ergebnisse der mobilen Arbeitnehmer beruhen darauf, dass Engpässe in der Produktion unkompliziert und ohne eine Überbeanspruchung der Sozialsysteme behoben werden konnten.
Die meisten Arbeitsmigranten aus den 2004 beigetretenen EU-Staaten Polen, Litauen und der Slowakei zogen nach Irland und in das Vereinigte Königreich. Rumänen wanderten besonders gerne nach Spanien oder Italien aus. Reguliert wird die Arbeitsmigration im Moment vom allgemeinen Wirtschaftsabschwung. So sank die Zahl der Neuzuzüge, während die Zahl der Rückwanderer anstieg. Dies zeigt die starke Bedarfsorientierung der Arbeitsmigranten. Die EU-Kommission für Beschäftigung, sozialen Ausgleich und Chancengleichheit hält auf ihrer Internetseite weitere Informationen bereit: http://ec.europa.eu/social/home.jsp?langId=de.

Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 18.11.2008

Europäische Domäne ist beliebt

Drei Millionen Internetadressen mit „.eu“ in Deutschland registriert

Die Deutschen sind Spitzenreiter beim Registrieren von„.eu“-Domänen. Am 11. Januar 2009 wurde die dreimillionste Internetdomäne mit der Bezeichnung „.eu“  von einem deutschen Bürger beantragt. Innerhalb Europas ist „.eu“ inzwischen die viertbeliebteste Domäne, weltweit steht sie an neunter Stelle und muss sich damit nicht hinter „.org“, „.com“, und „.net“ verstecken. Seit Anfang 2006 können alle Bürger und Organisationen der EU eine „.eu“-Domäne registrieren. Die unabhängige, gemeinnützige Einrichtung EURid ist für diese Registrierungen verantwortlich.
EURid führte auch eine Studie zum Image der „.eu“ Domäne durch. Die befragten Nutzer halten die Domäne für innovativ und modern. Zudem bestärkt die Domäne die europäische Identität. Bürger und Unternehmen, die die Vorteile des gemeinschaftlichen Marktes nutzen, werden durch „.eu“ unterstützt. Viele haben sich dazu entschlossen, die EU-Domäne zu nutzen: Multinationale Unternehmen, KMU, Nichtregierungsorganisationen und Think-Tanks oder einzelne Europäer.
Weitere Informationen zur „.eu“-Domäne ec.europa.eu/information_society/policy/doteu/index_en.htm. Eine aktuelle Statistik gibt es unter www.eurid.eu/de/ueber-uns/fakten-und-zahlen/statistik.

Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 14.1.2009

Fremdsprachen werden immer früher gelernt

Eurydice stellt Studie über den Fremdsprachenunterricht in Europa vor

Eine Studie des Netzwerks Eurydice, dem Informationsnetz für das Bildungswesen in Europa, hat ergeben, dass Kinder in Europa immer früher mit dem Erlernen einer Fremdsprache beginnen. Sowohl in der allgemeinen Bildung als auch bereits im frühen Kindesalter nimmt der Fremdsprachenunterricht zu. Die Ergebnisse beziehen sich auf die Jahre 2006-2007. In 31 EU-Ländern wurde dazu der Fremdsprachenunterricht an verschiedenen Schultypen untersucht.
Der Fremdsprachenunterricht beginnt immer früher, doch die Stundenzahl für diesen Unterricht bleibe in den Grundschulen begrenzt, so die Studie. In immer mehr Ländern stehen zwei Fremdsprachen auf dem Stundenplan und 90 Prozent der Schüler in Europa lernen Englisch. Je nach Land ist bisher der Spezialisierungsgrad der Lehrer zum Lehren einer Fremdsprache jedoch noch sehr unterschiedlich.
Die EU-Kommission begrüßte die Fortschritte, die aus der Studie hervorgehen. Gleichzeitig mahnte sie aber auch an, dass noch viel zu tun bleibt.
Weitere Informationen gibt es unter ec.europa.eu/commission_barroso/orban/index_de.htm.

Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 21.11.2008


Sichere Produkte für Europa

EU-USA-China Gipfel zur Produktsicherheit

Produktsicherheit wird auf der ganzen Welt immer wichtiger. Dies zeigte auch der EU-USA-China Gipfel, bei dem EU-Verbraucherschutzkommissarin Meglena Kuneva, die US-amerikanische Kommissionsvorsitzende für Produktsicherheit bei Verbrauchsgütern und der Leiter der chinesischen Behörde für Qualitätssicherung, Inspektion und Quarantäne (AQSIQ) aufeinander trafen.  Bei dem Gipfel ging es um die Rückverfolgung von Produkten, die Zusammenarbeit bei Sicherheitsmaßnahmen für Spielzeug sowie den Austausch von Expertenwissen.
Gemeinsam mit dem chinesischen Partner wurde eine Absichtserklärung zur verstärkten Zusammenarbeit bei Produktsicherheitsnormen und Lebensmittelsicherheit unterzeichnet. Das EU-Schnellwarnsystem für gefährliche Verbraucherprodukte (RAPEX) macht es heute möglich, dass besonders betroffene Produkte aus China schnell vom Markt genommen werden.  Ungefähr 85 Prozent der Spielwaren auf dem europäischen Markt kommen aus China. Doch auch bei Produkten aus den USA oder der EU musste schon eingegriffen werden, um die Sicherheit der Verbraucher zu gewährleisten.
Nähere Informationen gibt es auf der englischsprachigen Internetseite der Kommissarin Kuneva ec.europa.eu/commission_barroso/kuneva/index_en.htm und auf folgender Internetseite europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/08/1717&format=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=de.

Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 17.11.2008

EU-weit gilt die 112

Die Umsetzung der EU-weit einheitlichen Notrufnummer ist erfolgreich beendet

Die Notrufnummer 112 gilt jetzt für ganz Europa. Pünktlich zu Weihnachten war die Nummer auch von allen Telefonen in Bulgarien erreichbar. Damit erreicht man nun in der gesamten EU über die 112 den Notdienst.
Neben dem Notruf vom Telefon gibt es seit dem Juni 2008 eine Webseite zur 112. Hier erhalten EU-Bürger in allen EU-Sprachen Informationen für ihre Urlaubsreise in ein anderes Land der Europäischen Union. Dennoch sieht die Kommission Verbesserungsbedarf bei den Notrufen. Erst 17 Länder der EU haben mitgeteilt, dass sie Notrufe auch in anderen EU-Sprachen bearbeiten können. Notruf-112-Zentren müssen so eingerichtet werden, dass sie Notrufe in mehreren Sprachen entgegennehmen können oder mit einem Dolmetschservice ausgestattet sind.
Die 112-Internetseite findet sich unter ec.europa.eu/information_society/activities/112/index_en.htm.

Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 22.12.2008



Veranstaltungshinweise

12. Februar 2009
Internationalisierung des Mittelstandes: Systematische Erschließung von Auslandsmärkten
Veranstaltungsort: ZENIT GmbH, Mülheim an der Ruhr
Weitere Informationen...

17. Februar 2009
ZENIT-Fördersprechtag - Förderungen und Finanzierung von Innovationen

Veranstaltungsort: ZENIT GmbH, Mülheim an der Ruhr
Weitere Informationen...

04. März 2009
"Successful R&D in Europe: European Networking Event" in Düsseldorf
Regionale und nationale FuE-Kooperationen sollen gezielt mit europäischen Partnern zusammen geführt werden.
Veranstaltungsort: Wöllhaf Konferenz- und Bankettcenter, Terminal B, Flughafen Düsseldorf
Weitere Informationen...

 

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